ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2007Katholische Krankenhäuser: Ärzte wollen demonstrieren

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Katholische Krankenhäuser: Ärzte wollen demonstrieren

Dtsch Arztebl 2007; 104(48): A-3288 / B-2896 / C-2796

Flintrop, Jens

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Der Marburger Bund ruft zu einer Kundgebung am 5. Dezember in Bad Honnef auf. Foto: ddp
Der Marburger Bund ruft zu einer Kundgebung am 5. Dezember in Bad Honnef auf. Foto: ddp
Der Marburger Bund (MB) hat die Ärztinnen und Ärzte der katholischen Krankenhäuser dazu aufgerufen, am 5. Dezember in Bad Honnef für bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung auf die Straße zu gehen. Zuvor hatte der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) in einem Gespräch mit der Ärztegewerkschaft erneut bekräftigt, keine arztspezifischen Tarifregelungen vereinbaren zu wollen. „Deshalb ist es nun an der Zeit, Worten Taten folgen zu lassen“, sagte der neue MB-Vorsitzende, Rudolf Henke. Nach seinen Angaben sind die Arbeitsbedingungen in den kirchlichen Kliniken mit am schlechtesten. Er beruft sich dabei auf eine MB-Mitgliederbefragung, an der sich auch 3 112 Ärzte aus konfessionellen Krankenhäusern beteiligten.
Der KKVD wirft dem MB hingegen polemische Meinungsmache vor und „protestiert entschieden gegen die Anschuldigungen, die Arbeitsbedingungen für Ärzte in kirchlichen Krankenhäusern seien besonders schlecht“. Insbesondere bezweifelt der Verband die Seriosität der MB-Untersuchung zur Arbeitszufriedenheit. Katholische Krankenhäuser wollten und könnten ihr Personal schon aus ihrem Selbstverständnis heraus nicht schlechter bezahlen und behandeln als andere Klinikarbeitgeber. JF
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