ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2007SPITZENVERBAND DER FACHÄRZTE: Eine statt 15 Stimmen in den Honorardebatten

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SPITZENVERBAND DER FACHÄRZTE: Eine statt 15 Stimmen in den Honorardebatten

Dtsch Arztebl 2007; 104(48): A-3289 / B-2897 / C-2797

Rieser, Sabine

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LNSLNS Geschlossener als bisher wollen in Zukunft 14 Facharztverbände und der Deutsche Facharztverband (DFV) auftreten. Sie gründeten vor Kurzem den „Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands“. Er soll im Januar 2008 seine Arbeit aufnehmen und ausschließlich die Interessen niedergelassener Fachärzte vertreten.
Diese Festlegung hat bereits zu Kritik geführt. So beteiligen sich die großen Verbände der Internisten und der Chirurgen nicht am neuen Verband, nicht zuletzt, weil sie zahlreiche Mitglieder in ihren Reihen haben, die in Kliniken arbeiten. Dr. med. Thomas Scharmann, DFV-Vorsitzender, verteidigte die Neugründung: „Die fachärztliche Verbandslandschaft wird deutlich gestrafft und gestärkt.“ Er verwies auf die Notwendigkeit, sich in Honorardebatten zu positionieren. In Zukunft gehe es um erhebliche Summen sowie um neue Honorarstrukturen. „Die nächsten drei Jahre werden für die Existenz der Fachärzte von entscheidender Bedeutung sein“, betonte Scharmann.
Der Zusammenschluss der 15 Verbände wird auch als Ausdruck ihrer Unzufriedenheit mit der bestehenden Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände gewertet und als Versuch, dem starken Deutschen Hausärzteverband etwas entgegenzusetzen. Beteiligen werden sich neben dem DFV der Bundesverband der Pneumologen und die Berufsverbände von Frauenärzten, Nervenärzten, Laborärzten, Hals-Nasen-Ohren-Ärzten, Anästhesisten, Pathologen, Radiologen, Urologen, Orthopäden/Unfallchirurgen, Augenärzten, Nuklearmedizinern, Dermatologen sowie der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen. Rie
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