ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2007Qualitätsmanagement: Zertifikat für Pflegeeinrichtungen vorgestellt

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Qualitätsmanagement: Zertifikat für Pflegeeinrichtungen vorgestellt

Dtsch Arztebl 2007; 104(48): A-3292

Hillienhof, Arne

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Die „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ) hat ein Qualitätszertifikat für Pflegeeinrichtungen vorgestellt. Die in den letzten Wochen bekannt gewordenen Berichte über die Zustände in deutschen Pflegeeinrichtungen machten deutlich, wie wichtig ein unabhängiges und transparentes Qualitätszertifikat für diesen Bereich sei, erklärten die Initiatoren.
„Ich bin froh, dass wir heute auf der Grundlage unserer Erfahrungen sagen können, dass gute oder schlechte Qualität von Pflegeeinrichtungen künftig auch für den Laien erkennbar wird. Denn nur Einrichtungen, die den hohen Qualitätsansprüchen der KTQ-Kriterien genügen, können das Zertifikat erhalten“, sagte Marie-Luise Müller, Präsidentin des Deutschen Pflegerats und Vorsitzende der KTQ-Gesellschafterversammlung. Grundlage der Zertifizierung seien die Bewohner- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, das Informationswesen, die Führung der Organisation und das Qualitätsmanagement, so Müller. „Der erfolgreiche Abschluss der Pilotphase und die Erfahrungen der ersten Zertifizierungen haben gezeigt, dass unser Zertifizierungsverfahren für Pflegeeinrichtungen nicht nur anspruchsvoll, sondern auch praxistauglich ist“, sagte Gesine Dannenmaier, Geschäftsführerin der KTQ-GmbH. Das Zertifikat richtet sich speziell an stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen, alternative Wohnformen und Hospize.
Der KTQ gehören an: die Spitzenverbände der Krankenkassen, die Bundes­ärzte­kammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Deutsche Pflegerat und der Hartmannbund. hil
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