ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2007Umfrage zur Gesundheitskarte: Große Zustimmung in der Bevölkerung

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Umfrage zur Gesundheitskarte: Große Zustimmung in der Bevölkerung

Dtsch Arztebl 2007; 104(48): A-3294

EB

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Nach der für 2008 geplanten Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wollen 93 Prozent der Bundesbürger persönliche medizinische Daten auf der Karte speichern lassen. Nur fünf Prozent der Deutschen lehnen dies ab, zwei Prozent sind unsicher. Das ergab eine repräsentative Erhebung von Forsa im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien.
Im Ost-West-Vergleich ergaben sich keine großen Unterschiede: Im Westen wollen 93 Prozent der Bürger Daten auf der Karte speichern lassen, im Osten sind es 91 Prozent. Einig sind sich die Befragten auch bei der Art der hinterlegten Informationen. So würden 90 Prozent der Deutschen Notfalldaten auf der Karte speichern lassen, bei Impfungen sind es 84 Prozent, bei Medikamenten 78 Prozent, bei Rezepten 66 Prozent und bei Erkrankungen 62 Prozent.
Mit der Ausgabe der eGK bleibt zunächst alles wie bisher – die Karte ersetzt die bisherige Krankenversichertenkarte. Erst beim weiteren Ausbau des System wird die Speicherung zusätzlicher Daten möglich. EB
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