ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2007MEHR VORSORGE – Kinderärzte: Vertrag mit KKH und Deutscher BKK

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MEHR VORSORGE – Kinderärzte: Vertrag mit KKH und Deutscher BKK

Dtsch Arztebl 2007; 104(49): A-3365 / B-2961 / C-2857

Rieser, Sabine

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Neues Angebot der KKH und der Deutschen BKK: Die „U-Untersuchungen“ werden um drei Termine erweitert. Foto: ddp
Neues Angebot der KKH und der Deutschen BKK: Die „U-Untersuchungen“ werden um drei Termine erweitert. Foto: ddp
Zwei Krankenkassen haben sich mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (bvkj) darauf verständigt, von Januar 2008 an bundesweit allen bei ihnen mitversicherten Kindern und Jugendlichen zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen zu finanzieren. „Die sogenannten U-Untersuchungen werden um die U7a, die U10 und die U11 erweitert“, erläuterte bvkj-Präsident Dr. med. Wolfram Hartmann. „Aus medizinischer Sicht betreten die beiden Krankenkassen damit ein äußerst sinnvolles Neuland und investieren in primäre Prävention, die gerade bei Kindern von höchster Bedeutung ist und sich langfristig auszahlt.“ Profitieren könnten von dem neuen Angebot der KKH und der Deutschen BKK rund 80 000 Kinder.
Hartmann verwies darauf, dass eine solche Erweiterung der bestehenden U-Untersuchungen derzeit auch im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss geprüft werde. Doch eine Entscheidung zieht sich nach seiner Erkenntnis hin, weil eindeutige Belege für den Nutzen weiterer Checks fehlen. Man müsse aber auch einmal den Mut haben, im Interesse von Kindern als sinnvoll erachtete Untersuchungen einzuführen, selbst wenn Belege noch fehlten, forderte Hartmann. Schließlich würden bei Erwachsenen auch Kosten von Vorsorgemaßnahmen übernommen, die nicht perfekt evaluiert seien. Rie
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