ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2007Ärzteschaft: Verbände bündeln ihre Vertragsarbeit

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Ärzteschaft: Verbände bündeln ihre Vertragsarbeit

Dtsch Arztebl 2007; 104(49): A-3368

Rabbata, Samir

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Klaus Bittmann: Die Ärzte sollen nicht jammern, sondern ihre Lage durch eigenständiges Handeln verbessern. Foto: Georg J. Lopata
Klaus Bittmann: Die Ärzte sollen nicht jammern, sondern ihre Lage durch eigenständiges Handeln verbessern.
Foto: Georg J. Lopata
NAV-Virchow-Bund, Medi Deutschland und der Bundesverband der Ärztegenossenschaften wollen künftig enger zusammenarbeiten. „Dazu werden die Verbände in der Berliner Geschäftsstelle des NAV ein gemeinsames Büro einrichten“, teilte der Vorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. med. Klaus Bittmann, am Rand einer Buchvorstellung in Berlin mit. Ziel der Kooperation sei es, die Vertragsaktivitäten der Organisationen zu bündeln und gemeinsame Konzepte für Verträge mit Krankenkassen zu erarbeiten.
Die Ärzte sollten über ihre berufliche Situation nicht jammern, sondern ihre Lage durch eigenständiges Handeln verbessern. Der Gesetzgeber habe die Möglichkeiten für Ärzte erweitert, Kooperationen einzugehen, alternative Versorgungsformen auf den Weg zu bringen und Versorgungszentren zu gründen. „Die Zusammenarbeit der Verbände soll dazu beitragen, die Ärzte hierbei stärker zu unterstützen“, sagte Bittmann anlässlich der Präsentation des von ihm herausgegebenen Buches „Ärzte im Sog der Ökonomie – Notwendig und zweckmäßig oder hilfreich und gut?“.
Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass wirtschaftliche Aspekte einen immer größeren Stellenwert in der ärztlichen Tätigkeit einnähmen. Dies wird auch in dem vom NAV vorgelegten Buch deutlich, dass die gesundheitspolitische Entwicklung der Jahre 1994 bis 2006 und damit die Amtszeit von Dr. med. Maximilian Zollner, Bittmanns Vorgänger im Amt des NAV-Bundesvorsitzenden, beleuchtet. Experten aus dem Gesundheitswesen analysieren darin ausgewählte Bereiche des ärztlichen Alltags. Das 160 Seiten starke Buch ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen und kostet 20 Euro. SR
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