ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2007Patientenbeteiligung: KBV fördert Partnerschaft

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Patientenbeteiligung: KBV fördert Partnerschaft

Dtsch Arztebl 2007; 104(49): A-3368

Merten, Martina

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LNSLNS Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) setzt sich dafür ein, Patienten in das System der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) mit einzubeziehen. Die Stabsstelle Patientenorientierung bei der KBV und die Kooperationsberatungsstellen für Selbsthilfegruppen und Ärzte (KOSAS) bei den KVen zeigten, dass man sich auf einem guten Weg befinde, unterstrich Dr. med. Carl-Heinz Müller auf der dritten Tagung der KBV zum Thema Patientenbeteiligung im KV-System. Schließlich, so der KBV-Vorstand, sei „das Bild des allmächtigen Arztes dem der partnerschaftlichen Entscheidungsfindung von Arzt und Patient gewichen“.
Nach Ansicht von Dr. phil. Stefan Etgeton, Verbraucherzentrale Bundesverband, stehen einem neuen Rollenverhältnis noch Hindernisse im Weg. Zwar seien Patientenvertreter seit 2004 im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss vertreten, sie besäßen aber kein Stimmrecht und seien von der Erarbeitung von Rahmen- und Strukturverträgen ausgeschlossen. Patienten müssten an der sektorübergreifenden Qualitätssicherung und der Entwicklung von patientenorientierten Qualitätsindikatoren beteiligt werden. MM
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