ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2007Der neue EBM: Keine Verbesserung
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Die niedergelassenen Ärzte haben sattsam die Erfahrung gemacht, dass sich mit jedem „Neuen EBM“ ihre Situation verschlechtert. Das wird auch diesmal sicherlich wieder der Fall sein, auch wenn der KBV-Vorstand Andreas Köhler von einem „wichtigen Meilenstein der Honorarreform“ spricht. Das ist alles nur Makulatur, denn das Wichtigste „mehr Honorar in Form von mehr Geld ins System“ wird wie üblich erst ab 2009 „in Aussicht gestellt“! So bleibt den geplagten niedergelassenen Ärzten wieder einmal nichts anderes mehr übrig, als neue Ziffern zu pauken und sich weiter auf schrumpfende Einnahmen einzustellen. Nutznießer des neuen EBM sind die Fachgremien und Druckereien, die sich ihre Arbeit bezahlen lassen. Wäre doch einmal interessant, wie teuer jedes Mal ein „Neuer EBM“ die Ärzte an Gestehungskosten zu stehen kommt. Mein Vorschlag zur Güte: Aussetzen eines neuen EBM bis wirklich ein Durchbruch da ist in Form von zusätzlichen Geldern in das System! Das ständige Umschaufeln der vorhandenen Gelder muss ein Ende haben!
Dr. med. Udo Fuchs, Burgunderweg 11 F,
22453 Hamburg

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