ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/1996Entwicklungsländer: Schlußwort
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LNSLNS Mein Artikel war nichts weiter als eine Zusammenstellung von Organisationen, die für ihre Tätigkeit Ärzte suchen. Diese Zusammenstellung hat mit Romantik nichts zu tun, ich weiß, wovon ich rede, ich war fünf Jahre in Persien, in Algerien und an der Elfenbeinküste tätig. Ich kann nicht bewerten, ob kurzfristige Einsätze problematisch sind. Ich habe mich dazu auch nicht geäußert. Es werden jedoch Ärzte gesucht, und ich meine, mit den Argumenten, die in beiden Briefen zum Ausdruck kommen, kann man sich dieser Aufforderung nicht entziehen. In einem gebe ich beiden Zuschriften recht: Es wäre mir auch lieber, wenn wir für jeden Assistenten im eigenen Land einen Ausbildungsplatz finden könnten. Nur leider war in keiner Zuschrift hierzu eine bemerkenswerte Lösung angegeben. Und da weder ich noch andere diese Lösung kennen, ist zumindest für eine Überbrückungszeit eine Tätigkeit in Übersee eine wenn auch nicht für jeden zutreffende Alternative. Allein die Forderung, daß wir die Probleme zu Hause lösen müssen, löst kein Problem. Und ich erlaube mir die Aussage, daß dieses Problem auch in absehbarer Zeit wohl kaum lösbar sein wird. Ich bleibe bei dem, was ich geschrieben habe. Schließlich ist es eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen kann. Der Artikel dient ausschließlich der Information.
Dr. med. Wolfgang Mohr, Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg, Alb-stadtweg 11, 70567 Stuttgart
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