ArchivDeutsches Ärzteblatt14/1997Infinity-Network: Information am Krankenbett

VARIA: Technik für den Arzt

Infinity-Network: Information am Krankenbett

Müllges, Kay

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LNSLNS Der Trend zur Vernetzung im Krankenhaus ist unaufhaltsam. Telemedizinische Systeme, die die Übertragung beispielsweise von radiologischen Daten und Bildern innerhalb der Klinik oder über ISDN oder Satellit auch zwischen Krankenhäusern ermöglichen, wurden in großer Zahl bereits auf der letzten Medica vorgestellt.


Kombinationen
Internationale Aufmerksamkeit fand dabei ein neues System des Marktführers in der medizinischen Technik: das Infinity-Network von Siemens. Es bietet die Möglichkeit, Patienteninformationen zu kombinieren und sie dort zur Verfügung zu haben, wo sie gerade benötigt werden, ob am Krankenbett, im Arztzimmer oder an anderen Stellen im Krankenhaus. "Wir wollen die zahllosen Inseln der Information, die es in der Klinik gibt, miteinander verbinden", erläutert Carolyn Holbrook vom Systembereich Medizintechnik das Konzept. Eingesetzt werden kann das System in der Intensivpflege. Basierend auf dem Kommunikationsstandard Medical Information Bus (MIB) ermöglicht es die Integration verschiedenster Überwachungsdaten. Mit seiner Hilfe können 32 Betten gleichzeitig überwacht werden, eine reine Beobachtung ist sogar an 128 Betten möglich. Durch die Verwendung anerkannter Standards in Verbindung mit modernsten Technologien erhoffen sich die Siemens-Manager Vorteile im umkämpften Intensivpflegemarkt. "Das System ist ausbaufähig, leicht erlernbar und bietet eine Plattform, von der aus weitere Informationen integriert werden können", meint etwa Georg Pfeiffer, Leiter des Geschäftsbereichs Medizintechnik. Und kündigte gleich ein neues Software-Produkt an, das in Kürze auf den Markt kommen soll. Mit dessen Hilfe soll der Kliniker von jedem Windows-PC aus über das krankenhauseigene Datennetz oder über Modem eine Verbindung zu dem Patientenüberwachungssystem aufbauen können. Kay Müllges

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