ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2007Mutter-Kind-Kuren: Zahl der Maßnahmen steigt wieder

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Mutter-Kind-Kuren: Zahl der Maßnahmen steigt wieder

PP 6, Ausgabe Dezember 2007, Seite 542

Bühring, Petra

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LNSLNS Die Zahl der genehmigten Mutter-/ Vater-Kind-Kuren nimmt wieder zu: Im ersten Halbjahr 2007 verzeichneten die Einrichtungen des Müttergenesungswerks eine Steigerung von 15 Prozent. Nach der restriktiven Genehmigungspraxis der gesetzlichen Krankenkassen zeige dies, „dass die Gesundheitsreform wirkt“, betonte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt. „Bei Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen ist es falsch, zu sparen.“
Im Zuge der Reform wurden zum 1. April Mutter-/Vater-Kind-Kuren zur Pflichtleistung der Krankenkassen. Die vorherige Klassifizierung als Regelleistung hatte dazu geführt, dass viele Anträge abgelehnt wurden, und Einrichtungen zu schließen drohten. 2004 lehnten die Krankenkassen durchschnittlich 38 Prozent aller Anträge ab, inzwischen sind es noch 28 Prozent – mit starken Schwankungen je nach Krankenkasse und Bundesland. „Die AOK bewilligt seit der Reform deutlich mehr Anträge, die Kaufmännische Krankenkasse lehnt gleichbleibend 62 Prozent der Anträge ab“, berichtete Marlene Rupprecht, Vorsitzende des Müttergenesungswerks. Eine Statistik über die Anträge und Bewilligungen ist ein weiteres Instrument, die Bewilligungspraxis der Kassen zu ändern. Außerdem können die Ausgaben für die Maßnahmen im Risiko­struk­tur­aus­gleich ausgeglichen werden. PB
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