ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2007Psychotherapie: Kausale Heilung

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Psychotherapie: Kausale Heilung

PP 6, Ausgabe Dezember 2007, Seite 571

Bawinski, Rosemarie

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Der Grundgedanke ist ebenso innovativ wie einfach: nicht (allein) nach der Symptomatik therapieren, sondern nach den Ursachen und der Entstehungsgeschichte einer psychischen Störung. Damit kann die Psychotherapie endlich jenes Ideal erreichen, das in der somatischen Medizin schon immer galt: Kausale Heilung, eine restitutio ad integrum, wo immer sie möglich ist. Der Ansatz ist psychodynamisch und zugleich integrativ gegenüber der Verhaltenstherapie: „psychodynamisch-behavioral“. Im Mittelpunkt steht die Behandlung psychotraumatischer Störungen, was wiederum einem Paradigmawechsel innerhalb der psychodynamischen und analytischen Psychotherapie hin zu einer ätiologieorientierten Behandlung entspricht, wie es die Psychotherapie-Richtlinien seit Langem gefordert hatten. Mit diesem Band liegt aus der Sicht der Psychoanalyse und Tiefenpsychologie ein empirisch gut fundiertes Werk vor, das einer „Allgemeinen Psychotherapie“, wie sie Klaus Grawe vertrat, theoretisch mindestens ebenbürtig, seiner konkreten Praxisanleitung und Manualisierung wegen sogar überlegen ist. Ein theoretisch, praktisch und empirisch fundierter Beitrag zu einer integrativen Psychotherapie. Rosemarie Bawinski

Gottfried Fischer: Kausale Psychotherapie. Manual zur ätiologieorientierten Behandlung psychotraumatischer und neurotischer Störungen. Asanger Verlag, Kröning, 2007, 654 Seiten, gebunden, 75 Euro
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