ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2007Kardiologenkongress: Kuren helfen
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Dem Titel des Artikels „Prävention ist nicht (nur) Privatsache“ möchte ich meine volle Zustimmung geben, weil nur durch eine gesunde Lebensweise der arteriellen Hypertonie ernsthaft Einhalt geboten werden kann. Das zeigt auch eine
Reihe von wissenschaftlichen Veröffentlichungen der letzten Zeit. Nach meiner dreijährigen Erfahrung im Kurzentrum Natur-Med in Davutlar (Westtürkei) kann ich bestätigen, dass der Blutdruck bei Hypertonikern nicht medikamentös dauerhaft gesenkt werden kann, wenn die Lebensweise verändert und ein Gesundheitsbewusstsein entwickelt wird. Dies erreichen wir mit dem Programm der dreiwöchigen Asklepioskuren, welches Berg- und Strandwanderungen, Thermalbaden, Wassergymnastik, psychische Relaxation, Atemrhythmusgymnastik, Hydrokolontherapie, Reduktionskost und vorwiegend fleisch- und fettarme Ernährung
sowie tägliche Gesundheitsseminare zum Inhalt hat. Diese Gesundheitsseminare erweisen sich als besonders wertvoll und effektiv bei der Herausbildung einer neuen Einstellung zum Leben und zur Gesundheit. Den Ergebnissen der
EUROASPIRE zufolge steigen trotz geringer Effektivität der Pharmatherapie die Verordnungen von Medikamenten erheblich an. Warum wird dann nicht weitestgehend auf die Arzneimittel verzichtet? Es könnte viel Geld gespart und den Patienten könnten unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen erspart werden. Bekannt ist, dass z. B. Betablocker Schlafstörungen verursachen, durch die die arterielle Hypertonie weiter manifestiert werden kann . . .
Prof. Dr. med. em. Karl Hecht,
Büxensteinallee 25, 12527 Berlin
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