SUPPLEMENT: PRAXiS

Tumordokumentation

Dtsch Arztebl 2007; 104(50): [3]

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Neue Wege in der klinischen Dokumentation von Krebserkrankungen will die Selbstverwaltung in Nordrhein-Westfalen beschreiten. An dem Projekt im Landesteil Nordrhein beteiligen sich die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die Landeskrankenhausgesellschaft und die Verbände der gesetzlichen Krankenkassen. Die onkologische Qualitätssicherung soll künftig auch für die elektronische, sektorübergreifende Patientenakte verwendet werden. Die erhobenen Daten werden nicht nur wissenschaftlich ausgewertet, sondern sollen in erster Linie den an der Behandlung beteiligten Ärzten unmittelbar zur Verfügung stehen. Dabei sollen alle Dokumentationsverfahren zusammengeführt werden, um die Mehrfacherfassung identischer Fälle für unterschiedliche Zwecke zu vermeiden. Darüber hinaus erfüllen die Ärzte mit ihrer Dokumentation ihre gesetzliche Meldepflicht nach dem NRW-Krebsregistergesetz.
Entscheidend für die Akzeptanz der onkologischen Qualitätssicherung ist ihre Integrationsfähigkeit in die Hard- und Softwaresysteme der Krankenhäuser und Arztpraxen. Voraussetzung dafür ist die Verwendung offener Kommunikationsschnittstellen und Standards. Sämtliche Datensätze werden deshalb in den XML-basierten Standard CDA (Clinical Document Architecture) Release 2 übersetzt. Das Projekt ist Teil der Initiative EPA.nrw, mit der die Landesregierung die Entwicklung integrierter Dokumentations- und Informationslösungen im Gesundheitswesen fördert. KBr
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