ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2007Brustkrebs: Neuerkrankungsrate ist rückläufig

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Brustkrebs: Neuerkrankungsrate ist rückläufig

Dtsch Arztebl 2007; 104(51-52): A-3509 / B-3093 / C-2985

Zylka-Menhorn, Vera

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Foto: dpp
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Das Gemeinsame Krebsregister (GKR) hat jüngste Entwicklungen zum Auftreten von Brustkrebs ausgewertet. Die Daten aus dem GKR zum weiblichen Brustkrebs für den Zeitraum zwischen 1995 und 2005 deuten auf einen Rückgang der Neuerkrankungsrate unter den 45- bis 59-jährigen Frauen hin. Einbezogen wurden Daten aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen, basierend auf ärztlichen Meldungen (ohne Totenscheinmeldungen).
Maßgeblich beteiligt an dieser Entwicklung könnte der Rückgang der Hormontherapien bei Frauen vor und nach der Menopause sein. Nach der starken Abnahme der Anzahl verschriebener Hormontherapien bei Wechseljahrbeschwerden seit 2002, hatten verschiedene epidemiologische Krebsregister über eine rasch darauf einsetzende Abnahme der Neuerkrankungsrate von Mammakarzinommen insbesondere in der Altersgruppe der 50- bis 69-jährigen Frauen berichtet. Informationen zu den aktuellen Analyseergebnissen sind unter www.krebsre gister-berlin.de veröffentlicht. zyl
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