ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2007RANDNOTIZ - Schokolade, Küchlein & Co

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RANDNOTIZ - Schokolade, Küchlein & Co

Dtsch Arztebl 2007; 104(51-52): A-3509 / B-3093 / C-2985

Richter-Kuhlmann, Eva

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LNSLNS Noch wenige Tage bis zum Weihnachtsfest. Vor allem Kinder zählen sie und öffnen jeden Morgen ein Türchen im Adventskalender. 2 400 Tonnen Schokolade haben die deutschen Hersteller dieses Jahr hinter den Türchen von 7,2 Millionen Kalendern versteckt. Dies ergab eine Umfrage innerhalb des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie. Die Schokolade soll das Warten auf Weihnachten versüßen.
Doch nicht nur dann schreiben die Mitglieder des Verbands schwarze Zahlen. 9,31 Kilogramm Schokolade futterte der Deutsche im Durchschnitt 2006 und gab dafür 44,85 Euro aus. Verzehrt werden durchschnittlich 5,13 Kilogramm Schokoladentafeln und Riegel, 1,37 Kilogramm Pralinen, 650 Gramm kakaohaltige Zuckerwaren sowie 2,16 Kilogramm sonstige Schokoladenerzeugnisse, beispielsweise Weihnachtsmänner.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg 2006 der Pro-Kopf-Verbrauch von Schokolade um 5,9 Prozent. Kein Wunder, dass die deutsche Süßwarenindustrie inzwischen mit einem Anteil von etwa zehn Prozent am Umsatz der deutschen Ernährungsindustrie einen führenden Rang einnimmt. Kein Wunder auch, dass der Anteil von dicken Kindern und Jugendlichen in Deutschland immer weiter steigt – auch wenn es keine direkte Korrelation geben mag. 15 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen sind nach dem Kinder- und Jugendsurvey des Robert Koch-Instituts (Mai 2007) übergewichtig, 6,3 Prozent adipös. Sie öffnen meist noch ganz andere Türchen, nämlich die zu Kühlschrank, Gefrierschrank und dem Fast-Food-Lokal. Doch mit dem neuen Jahr kommt auch eine neue Chance: mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung.
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