ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2007Krankenhaushygiene: „Aktion saubere Hände“ gestartet

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Krankenhaushygiene: „Aktion saubere Hände“ gestartet

Richter-Kuhlmann, Eva

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Foto: dpp
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Mit der „Aktion saubere Hände“ will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die Händehygiene in deutschen Krankenhäusern fördern. Damit soll die Zahl der Krankenhausinfektionen gesenkt werden. „Wir haben in Deutschland eine hervorragende Gesundheitsversorgung: Hochleistungsmedizin, exzellent ausgebildetes Personal, innovative Arzneimittel. Es darf einfach nicht passieren, dass eine erfolgreiche Behandlung vielleicht daran scheitert, dass eine Händedesinfektion unterlassen wurde“, sagte die Ministerin zum Start der Kampagne Mitte Dezember in Berlin.
Die „Aktion saubere Hände“ gliedert sich in eine Studie und eine Kampagne und wird über den Zeitraum von drei Jahren mit 650 000 Euro durch das Bundesgesundheitsministerium gefördert. Beteiligen werden sich neben dem Referenzzentrum für die Überwachung von Krankenhausinfektionen die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung und das Aktionsbündnis Patientensicherheit. Jährlich treten hierzulande etwa 500 000 Fälle auf, in denen sich Patienten eine Infektion im Krankenhaus zuziehen, vor allem Wundinfektionen nach Operationen oder Lungenentzündungen bei beatmeten Patienten. ER

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