ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/200760 Jahre BäK: Selbstreflexion
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Schön wäre es gewesen, wenn im Rahmen der Selbstreflexion der Bundes­ärzte­kammer – immerhin nach 60 Jahren – sich die Einsicht durchgesetzt hätte, Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse der einzelnen Lan­des­ärz­te­kam­mern vermehrt auf Bundesebene zu hieven. Nicht einmal den Arztausweis gibt man zentral aus. Warum eigentlich? Es geht um Kostenersparnis und, weit wichtiger, um dringend nötiges zusätzliches Gewicht in der Gesellschaft, da gerade die kaufmännischen Teile des Systems – wie Kassen und Kliniken – sich immer mehr und schneller zusammenschließen, Marktmacht ausüben. Selbst in den Kliniken läuft die „Entmachtung“ der Chefärzte auf vollen Touren . . . Um weiter mitspielen zu können, gehörten ein einheitlicher kraftvoller Auftritt und eine Kompetenzbündelung in Berlin dazu. Wenn schon die Gesundheitspolitik sich absehbar mehr und mehr gar von nationaler auf europäische Ebene verlagern wird, können die Standesvertreter nicht nachstehen . . .
Gerhard Schuster, 11, rue Scribe, F-75009 Paris
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