ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2007URSULA-ANNE OCHEL: Keine Angst vor großen Fischen

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URSULA-ANNE OCHEL: Keine Angst vor großen Fischen

Dtsch Arztebl 2007; 104(51-52): A-3563 / B-3142 / C-3034

Rieser, Sabine

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Ursula-Anne Ochel Foto: privat
Ursula-Anne Ochel Foto: privat
Journalisten haben es beruflich gern mit großen Fischen zu tun. Die sind interessant, und es fällt Futter ab für eine gehaltvolle Geschichte. Wenn es aber ums Kochen geht, verlässt manche Worthelden der Mut. Allein mit einem großen Fisch in der Küche? Bloß nicht.
Die gesundheitspolitische Journalistin Ursula-Anne Ochel (53) ist da anders. Sie traut sich nicht nur an frisches Meeresgetier, sondern auch an ein ganzes Reh oder raffinierte Desserts. So umfangreich, wie sich ihr beruflicher Einsatz bei gesundheitspolitischen Zeitschriften, medizinischen Fachgesellschaften und Verbänden gestaltet, ist ihr kulinarisches Repertoire. Vor zwei Jahren hat sie aus dem „Spielbein“ ein weiteres berufliches Standbein gemacht und in Berlin eine Kochschule gegründet.
„Ich habe schon als Kind gern gekocht“, sagt Ochel. Sie wuchs in einem Haushalt auf, wo gutes Essen und Trinken dazugehörte. Nun macht Ochel denen Mut, die gern brutzeln, sich aber nicht an große Tiere oder überraschende Speisefolgen wagen.
In der Adventszeit kommen gern Arbeitskollegen. Eine Abteilungsleiterin lud zum Weihnachtsessen in die Kochschule statt ins Lokal ein und war begeistert: Die Gruppe wurde mit Tee und Kuchen empfangen, entspannt über Produkte und Rezepte informiert, dann ging es los. „Frau Ochel hat eine tolle Art, jeden einzubinden“, lobt ihre Gastrokritikerin. „Alles war sehr stimmig: Essen, Geschirr, Weine. Und man ist erstaunt,
was für Talente die Kollegen entfalten.“ Sabine Rieser
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