PHARMA

Kurz infomiert

Dtsch Arztebl 2007; 104(51-52): A-3569

EB

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LNSLNS Cave: Rocephin® Inkompatibilitäten mit calciumhaltigen i.v.-Lösungen – Aufgrund einer möglichen Präzipitatbildung bei gleichzeitiger Gabe mit calciumhaltigen i.v.-Lösungen ändert die Roche Pharma AG ihre Fachinformation zum Antibiotikum Rocephin (Ceftriaxon) wie folgt:
- Rocephin darf bei Neugebore-
nen im Fall einer parenteralen Calciumbehandlung nicht angewendet werden.
- Die gleichzeitige Gabe von Rocephin und calciumhaltigen Lösungen sollte, auch bei Verwendung getrennter Infusionslinien, bei Patienten aller Altersgruppen vermieden werden.
- Außerdem ist Rocephin nunmehr kontraindiziert bei Frühgeborenen und bei Neugeborenen mit Hyperbilirubinämie, wegen des Risikos
einer Bilirubinenzephalopathie infolge der Verdrängung von Bilirubin aus seiner Bindung an Serumalbumin durch Ceftriaxon.
Weltweit sind in den letzten Jahren vereinzelt Fälle tödlich verlaufener Reaktionen von Ceftriaxon-Calcium-Ausfällungen in der Lunge und in den Nieren von Früh- und Neugeborenen berichtet worden.
In einigen Fällen waren die Infusionslinien und Anwendungszeitpunkte unterschiedlich. In Deutschland wurden keine derartigen Fälle gemeldet. Im Verdachtsfall bittet das Unternehmen um Mitteilung an: Roche Pharma AG, Abteilung Arzneimittelsicherheit, Emil-Barell-Straße 1, 79630 Grenzach-Wyhlen, Fax: 0 76 24/14 31 83, E-Mail: grenzach.drug_safety@roche.com. Für weitere Fragen steht das Roche-Kundencenter unter der Telefonnummer: 0 76 24/14-20 68 zur Verfügung. EB
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