ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2008Kardiovaskuläre Risikofaktoren und Zeichen subklinischer Atherosklerose

MEDIZIN: Originalarbeit

Kardiovaskuläre Risikofaktoren und Zeichen subklinischer Atherosklerose

Daten der bevölkerungsbezogenen Heinz Nixdorf Recall Studie

Cardiovascular Risk Factors and Signs of Subclinical Atherosclerosis in the Heinz Nixdorf Recall Study

Dtsch Arztebl 2008; 105(1-2): 1-8; DOI: 10.3238/arztebl.2008.0001

Erbel, Raimund; Möhlenkamp, Stefan; Lehmann, Nils; Schmermund, Axel; Moebus, Susanne; Stang, Andreas; Dragano, Nico; Hoffmann, Barbara; Grönemeyer, Dietrich; Seibel, Rainer; Mann, Klaus; Kröger, Knut; Bröcker-Preuss, Martina; Volbracht, Lothar; Siegrist, Johannes; Jöckel, Karl-Heinz

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Einleitung: Moderne Untersuchungsmethoden können Zeichen einer subklinischen Atherosklerose erfassen. Ihre Prävalenz sollte im Vergleich zu etablierten Risikofaktoren bestimmt werden.
Methoden: An der bevölkerungsbezogenen Studie nahmen 4 814 Personen im Alter von 45 bis 75 Jahren teil, dies waren 55,8 % der angesprochenen Personen. Kardiovaskuläre, psychosoziale und umweltbedingte Risikofaktoren wurden erfasst.
Ergebnisse: Die Prävalenz von Adipositas war bei Männern 26,2 %, bei Frauen 28,1 %, von arterieller Hypertonie 46 % beziehungsweise 31 %, von Diabetes mellitus 9,3 % beziehungsweise 6,3 % und von Nikotinabusus 26 % beziehungsweise 21 %. Eine subklinische Arteria-carotis-Plaquebildung zeigten 43,2 % der Männer und 30,7 % der Frauen, eine subklinische periphere arterielle Verschlusskrankheit 6,4 % beziehungsweise 5,1 % und eine subklinische Koronarsklerose 82,3 % beziehungsweise 55,2 %. Die koronare Kalkbildung, quantifiziert mit dem Agatston-Score, überstieg einen kritischen Wert von > 100 bei 40 % der Männer und 15 % der Frauen sowie den Wert von > 400 bei 16,8 % beziehungsweise 4,5 % der Teilnehmer.
Diskussion: In der älteren Bevölkerung sind Zeichen der subklinischen Atherosklerose häufig nachweisbar. Ob die prädiktive Bedeutung dieser Zeichen höher ist als die der kardiovaskulären Risikofaktoren, soll im Verlauf der Studie ermittelt werden. Dtsch Arztebl 2008; 105(1–2): 1–8
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0001
Schlüsselwörter: kardiovaskuläres Risiko, Atherosklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Karotisstenose, Ultraschall, CT, EBCT
LNSLNS Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie und Rauchen sind die Hauptrisikofaktoren kardiovaskulärer Ereignisse (15). Hinzu kommen weitere Faktoren, wie Aspekte des Lebensstils, zum Beispiel körperliche Bewegung, Übergewicht, Alkoholkonsum (6) oder auch Entzündungsparameter wie das C-reaktive Protein, psychosoziale und umweltbedingte Faktoren (7, 8, e1e6).
Die Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung der Atherosklerose der Gefäße, die bereits im Kindes- und Jugendalter beginnt und sich klinisch erst Dekaden später akut als Herzinfarkt oder Schlaganfall oder chronisch als koronare Herzerkrankung (KHK) oder periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) manifestiert.
Bildgebende und nicht bildgebende Verfahren erlauben heute die Erkennung der Entwicklung der Atherosklerose in ihrer subklinischen Form (e7, e8). Die subklinische PAVK wird mithilfe des Knöchel-Arm-Index (ABI) diagnostiziert (10, e9e11), die subklinische Atherosklerose der Halsgefäße durch Bestimmung der Intima-media-Dicke (IMT), Plaquebildung mit Ultraschall (11, e12e15) sowie die subklinische Atherosklerose der Koronargefäße mit der Elektronenstrahltomografie (EBCT) (12, e16e21).
Die EBCT erfasst ohne Verwendung von Kontrastmittel die Gefäßwandverkalkung, die noch vor Entwicklung von Atheromen und Fibroatheromen entstehen und mit zunehmendem Alter dichter und größer werden. Die Lokalisierung und Quantifizierung der Verkalkung gelingt zuverlässig und sehr genau und ist mit einer niedrigen Strahlendosis verbunden (13, 14).
Erstmals in Europa und gleichzeitig mit der amerikanischen MESA-Studie (Multi-Ethnic Study of Atherosclerosis) hat die Heinz Nixdorf Recall Studie die genannten Methoden in einer bevölkerungsbezogenen Untersuchung eingesetzt, um im Vergleich zu den klassischen Risikofaktoren die prädiktive Bedeutung der subklinischen Atherosklerose zu bestimmen (15, 16, e22, e23). Die Basisuntersuchung der Kohortenstudie ist inzwischen abgeschlossen. In diesem Artikel sollen die wichtigsten Prävalenzdaten zu kardiovaskulären Risikofaktoren und der subklinischen Atherosklerose vorgestellt werden. Die Ergebnisse geben einen Eindruck von der Verbreitung von Risikofaktoren in der allgemeinen städtischen Bevölkerung im mittleren und höheren Erwachsenenalter in Deutschland.

Methoden
Die Heinz Nixdorf Recall Studie ist eine populationsbasierte prospektive Kohortenstudie, die auf einer Zufallsstichprobe der 45- bis 75-jährigen Bevölkerung in den Ruhrgebietsstädten Bochum, Essen und Mülheim/Ruhr beruht (e23). Von 2000 bis 2003 nahmen von den 8 400 ausgewählten Bewohnern 4 814 an der Studie teil (Teilnahmerate: 55,8 %) (e26), die in einem eigens von der medizinischen Fakultät eingerichteten Studienzentrum untersucht wurden. Die Probanden durchliefen folgende Untersuchungen: Anamnestische, besonders für kardiovaskuläre Risikofaktoren wichtige Daten wurden in computergestützten Interviews (CAPI) aufgezeichnet (22, e27, e28). Weiterhin erhoben die Autoren anthropometrische Daten, wie Größe und Gewicht und maßen den Blutdruck am rechten Arm mit größenangepassten Manschetten nach der oszillometrischen Methode (17). Als Hypertonie wurde entsprechend den JNC-7-Leitlinien ein Wert >140/90 mm Hg und/oder eine Blutdruckmedikation gewertet. Blut wurde zur Bestimmung der Fettstoffwechselparameter sowie weiterer Risikofaktoren abgenommen. Als Diabetes mellitus wurde ein Nüchternblutzucker > 126 mg/dL, ein postprandialer Wert von > 200 mg/dL oder eine Diabetesmedikation gewertet. Auf der Grundlage dieser Messungen berechnete man den aktualisierten Framingham-Risiko-Score (e8, e29). Alle Probanden erhielten ein Ruhe-EKG (MAC 5000, GE Health Care, Freiburg, D) (19).
Zur Erfassung einer PAVK wurde der ABI bestimmt und ein Quotient < 0,9 als Zeichen einer PAVK gewertet (10, 20, e9e11, e30, e31). Der Duplex-Karotis-Ultraschall diente zur Bestimmung der Intima-media-Dicke sowie der Plaquebildung (Vivid FiVe, GE-Health Care, Freiburg) (11, e24).
Lediglich die Elektronenstrahl-Computertomografie (EBCT) (C-150, GE Imatron, San Francisco, USA) fand außerhalb des Studienzentrums in den radiologischen Instituten in Mülheim/Ruhr und Bochum statt. Mit 100 ms Bildaquisitionszeit und 3 mm Schichtdicke erfolgten die Aufnahmen zum Nachweis von Koronarkalk (Koronarverkalkung), definiert als Röntgendichte mit > 130 Hounsfield-Einheiten in > 4 benachbarten Pixeln (13). Der Kalk-Score und somit der Verkalkungsgrad wurde mit dem Agatston-Score quantifiziert. Berechnet wird dieser aus der Fläche multipliziert mit einem Dichtefaktor für jede verkalkte Stelle der Koronararterien und der Summe aller Ablagerungen (13, 15, 16, e22, e23). Nach einer Konsensusempfehlung erfolgte die Unterteilung in Werte 0 bis 99, > 100 bis 399, > 400 bis 999 und > 1 000 (21). Berechnet wurde auch die 75. Perzentile eines alters- und geschlechtsadjustierten Agatston-Score. Dieser Schwellenwert ist neben dem absoluten Agatston-Score ebenfalls als Maß für ein erhöhtes Herzinfarktrisiko etabliert (18, e7, e8).
Psychosoziale Faktoren, die im Zusammenhang mit kardiovaskulären Erkrankungen von Bedeutung sind, wurden im Rahmen von Interviews und mit Selbstausfüller-Fragebögen untersucht (22, e1, e2). Zuvorderst sind dies Aspekte des sozialen und ökonomischen Hintergrundes der Probanden, bekannte Stressoren, zum Beispiel Arbeitsstress, und psychische Einflüsse, wie Depressivität. Um potenzielle Umwelteinflüsse zu erfassen, wurden der Abstand der Wohnung zu viel befahrenen Straßen und die mittlere Feinstaubkonzentration an der Wohnadresse mittels eines Ausbreitungsmodells (EURAD) bestimmt (23, e3e6, e25). Unterschieden wurde in Probanden ohne (n = 4 487) und mit KHK (n = 327). Die KHK definierte man als Herzinfarkt oder interventionelle beziehungsweise operative Revaskularisation.
Nach positivem Bescheid des Bundesamtes für Strahlenschutz, München, zur Nutzung des EBCT, gab die Ethikkommission der Fakultät ihr Einverständnis für die Studie. Es besteht ein externes Monitoring. Die Studie wurde wiederholt nach DIN EN ISO 9001:2000 vom TÜV Med Rheinland zertifiziert. Die Finanzierung übernahm die Heinz Nixdorf Stiftung (Vorsitzender: Dr. G. Schmidt), die wissenschaftliche Begutachtung und Begleitung durch einen wissenschaftlichen Beirat wurde im Namen der Stiftung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung) organisiert.

Statistik
Demografische Daten und Risikofaktoren werden als Mittelwert ± Standardabweichung, Median oder prozentualer Anteil angegeben. Geschlechtsunterschiede wurden per Mann-Whitney-U-Test oder Chi-Quadrat-Test statistisch bewertet. Alterstrends bei EKG-Befunden wurden (eTabelle) mit dem Mantel-Haenszel-Chi-Quadrat-Test (Alternativhypothese: nicht verschwindende Korrelation) geprüft. Der Zusammenhang zwischen EKG-Befunden und Agatston-Score wurde geprüft. Hierzu wurde eine multiple lineare Regression durchgeführt mit dem Kalk-Score (logarithmiert: log [Kalk-Score + 1]) als abhängige Variable adjustiert für Alter, Geschlecht, Rauchen, systolischen Blutdruck, BMI und LDL-Cholesterin.
Bevölkerungsbezogene Perzentilen des Agatston-Score haben die Autoren getrennt für Männer und Frauen in Altersstufen von 5 Jahren zwischen 45 und 75 Jahren berechnet; dies geschah bei den männlichen Probanden ebenfalls für Perzentile der Intima-media-Dicke. Der Zusammenhang zwischen einer chronischen Verkehrsexposition nahe der Wohnung und einem Agatston-Score jenseits der 75. alters- und geschlechtsspezifischen Perzentile wurde mittels multipler logistischer Regression untersucht. Odds Ratios und ihre 95-%-Konfidenzintervalle nach Wald wurden für Alter, Geschlecht, Stadt, Wohngebiet, Bildung, Rauchen, Passivrauchen, körperliche Aktivität, Taille-Hüfte-Verhältnis, Diabetes, Blutdruck und Lipidstatus adjustiert. Der bivariate Zusammenhang zwischen Intima-media-Dicke und Agatston-Score wurde mithilfe des Rang-Korrelationskoeffizienten nach Spearman untersucht. Eine ausführliche Beschreibung der Methoden und der Statistik sind dem eSupplement zu entnehmen.

Ergebnisse
Die Prävalenzen bei 4 487 (93,2 %) der Probanden ohne KHK waren für Hypertonie (Stadium 1 und 2) 46,3 % für Männer und 30,8 % für Frauen, für Rauchen 26 % beziehungsweise 21,3 %, für bekannten Diabetes mellitus 9,3 % beziehungsweise 6,3 % und für die Hypercholesterinämie 50,5 % beziehungsweise 49,5 %. Ein hoher Framingham-Risiko-Score (> 20 % in 10 Jahren) fand sich bei 26,2 % der Männer und 1,4 % der Frauen (Tabelle 1).
Die Prävalenzen nachweisbarer Arrhythmien und pathologischer EKG-Befunde waren ebenso wie die Risikofaktoren alters- und geschlechtsabhängig (Tabelle 2). EKG-Zeichen eines stattgehabten Herzinfarkts wurden bei 13,3 % der Männer und 8,3 % der Frauen > 65 Jahren aufgedeckt. Ein normales EKG war, adjustiert für Alter, Geschlecht und Risikofaktoren, bei Probanden ohne kardiovaskuläre Erkrankungen und ohne behandelte Risikofaktoren unabhängig prädiktiv für eine niedrige Koronarverkalkung, wohingegen eine linksventrikuläre Hypertrophie, eine QTc-Zeitverlängerung und Haupt(Major-) Kriterien im EKG mit einer ausgeprägten Koronarverkalkung assoziiert waren.
Eine periphere Verschlusskrankheit gaben 1,8 % der Männer und 0,4 % der Frauen ohne KHK an, bei Vorliegen einer KHK 24 % beziehungsweise 18,2 %. Die alters- und geschlechtsabhängigen Prävalenzen eines ABI < 0,9 sind in der Grafik 1 angeben. Eine Mediasklerose, definiert als ABI-Wert > 1,5, hatten 1,7 % der Männer und 0,7 % der Frauen.
Die Prävalenz einer Plaquebildung in der Arteria carotis betrug 43,2 % bei Männern und 30,7 % bei Frauen. Bei 23 % von 1 526 Männern ohne Koronarverkalkung fand man dennoch eine Plaquebildung der Karotiden. Die Intima-media-Dicke (Grafik 2) zeigt eine starke Altersabhängigkeit. Die Perzentile erlauben die Einordnung individuell erhobener Befunde.
Eine Koronargefäßverkalkung, definiert als positiver Befund im EBCT (Agatston-Score > 0), hatten 82,3 % der Männer und 55,2 % der Frauen (Tabelle 1). Frauen hatten einen erheblich niedrigeren Verkalkungsgrad als Männer (Grafik 3). Alle Männer und 92 % der Frauen mit einer KHK hatten eine Koronargefäßverkalkung. Lag der Agatston-Score > 10, betrug der Anteil der Teilnehmer mit einer Plaquebildung der Karotiden 65 % und 34 % bei einem Kalk-Score von > 100. Von den Männern hatten 20 % sowohl einen Kalk-Score > 100 als auch Plaques in der Karotis. Nur 3 % der Männer hatten sowohl einen ABI < 0,9, Plaques in der Karotis und Koronarkalk > 100.
Verschiedene Analysen belegten, dass die meisten etablierten kardiovaskulären Risikofaktoren bei Probanden aus unteren sozialen Schichten – definiert über Einkommen, Bildung und Beruf – häufiger vorkamen als bei oberen sozialen Schichten. Weil die Ergebnisse hier nicht im Einzelnen vorgestellt werden können, ist in Grafik 4 ein Beispiel für einen solchen sozialen Gradienten aufgeführt. Gezeigt wird der mediane Koronarkalk-Wert in verschiedenen Einkommensgruppen. Es wird deutlich, dass mit sinkendem Einkommen die durchschnittliche Verkalkung zunimmt. Dieser Befund ist statistisch signifikant und bestätigte sich auch nach Kontrolle für das Alter in multivariaten Analysen (nicht dargestellt).
Von den 4 494 Teilnehmern mit kodierten Wohnortangaben, koronarem Kalk-Score und allen dokumentierten Risikofaktoren lebten 351 (7,8 %) näher als 100 m an einer Autobahn oder Bundesstraße, auf der im Mittel 10 000 bis 130 000 Kraftfahrzeuge pro Tag fuhren. In dieser Gruppe hatten 8,0 % (n = 28) eine KHK, dagegen nur 6,5 % (n = 270) in der Vergleichsgruppe der 4 143 nicht Exponierten. Das adjustierte Odds Ratio für die Assoziation zwischen der Wohnortnähe zu einer viel befahrenen Straße (< 100 m) und einem koronaren Kalk-Score > 75. Perzentile lag in der Gesamtgruppe bei 1,45 (95-%-KI: 1,15 bis 1,82), mit stärkeren Effekten bei Männern (OR: 1,65; 95-%-KI: 1,19 bis 2,28) und geringem Ausbildungsstand (OR: 1,64; 95-%-KI: 1,22 bis 2,20), wohingegen bei Frauen (OR: 1,26; 95-%-KI: 0,90 bis 1,76), Rauchern (OR: 1,35; 95-%-KI: 0,86 bis 2,14) und Personen mit hohem Ausbildungsstand (OR: 1,36; 95-%-KI: 0,69 bis 2,68) der Zusammenhang schwächer ausgeprägt war. In Grafik 5 ist eine deutliche Expositions-Wirkungs-Beziehung zwischen zunehmender Nähe zur Straße und dem Vorliegen eines Agatston-Score > 75. Perzentile zu erkennen.

Diskussion
In der Heinz Nixdorf Recall Studie wurde erstmals in Deutschland nicht nur die Prävalenz bekannter und neuerer kardiovaskulärer Risikofaktoren, sondern auch die Prävalenz von Zeichen der subklinischen Atherosklerose an Hals- und Beingefäßen sowie an den Herzkranzgefäßen bestimmt. Die Studie ist repräsentativ für die Bevölkerung im Ruhrgebiet mit etwa 6 Millionen Einwohnern mit erhöhter Prävalenz von Raucherinnen im Vergleich zu anderen Bundesgebieten (4). Gleichzeitig zu dieser Studie untersucht die ähnlich angelegte MESA-Studie in den USA 2 619 Weiße im Alter von 45 bis 84 Jahren (15, 24, e36). In beiden Studien ist die Geschlechtsverteilung und der BMI mit 28 ± 5 kg/m² vergleichbar. Die Teilnehmer der Heinz Nixdorf Recall Studie hatten aber um 35 mg/dL höhere Cholesterin-, um 30 mg/dL höhere LDL-Cholesterin-, um 15 mg/dL höhere Triglyzeridwerte sowie seltener eine Cholesterin senkende Therapie (9,6 % im Vergleich zu 18 %). Die Prävalenz von Diabetes mellitus betrug 7,7 % beziehungsweise 7,8 % und von Hypertonus 35 % beziehungsweise 36 % und waren somit identisch. Der Blutdruck war in der Kohorte der Autoren höher als in der MESA-Studie mit 124 ± 20 und 70 ± 10 mm Hg. In der deutschen Studie gab es doppelt so viele Raucher: 24 % versus 12 %. Der Framingham-Score (Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse in 10 Jahren) ergab einen Wert von 10,6 ± 7,6 % gegenüber 9,3 ± 7,1 % in der MESA-Studie. Die Verlaufsdaten werden zeigen, ob, wie zu erwarten ist (e37), der Framingham-Score das tatsächliche Risiko in Deutschland überschätzt.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit
In unserer Studie hatte fast jeder zwanzigste Teilnehmer eine PAVK, in der Untergruppe der Teilnehmer mit KHK sogar jeder fünfte Mann und jede siebte Frau (20, e9). In der deutschen getABI-Studie wurde bei 6 880 Patienten im Alter > 65 Jahren eine PAVK bei 19,8 % der Männer und 16,8 % der Frauen nachgewiesen (25). Die einfache Bestimmung des ABI sollte in die Basisdiagnostik der älteren Bevölkerung aufgenommen werden, weil sich therapeutische Konsequenzen ergeben (10, e7, e8) und Patienten über 50 Jahre mit PAVK in 20 bis 50 % der Fälle keine Beschwerden und nur in 10 bis 35 % eine typische Claudicatio haben (10). Außerdem ereignen sich bei 20 bis 40 % der Patienten nicht tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle verbunden mit einer Letalität von 10 bis 30 % innerhalb der darauffolgenden 5 Jahre (10, e9). In der MESA-Studie war die Prävalenz der PAVK deutlich niedriger als in dieser Studie (bei Männern 2,7 % und bei Frauen 3,4 %) (20, e9).

Arteria-carotis-Sklerose
Für die Bewertung der Intima-media-Dicke sind Alter und Geschlecht zu berücksichtigen, um eine korrekte Einordnung der individuellen Intima-media-Dicke zu erhalten. Generell wird eine Intima-media-Dicke von > 0,9 mm bis > 1 mm als Grenzwert für die Hochrisikokonstellation angegeben (5, 11, 18, e32, 33). Der Nachweis von Plaques der Arteria carotis ist mit einer Hochrisikokonstellation gleichzusetzen (e24). Gemäß unserer Studienergebnisse erscheinen diese Werte zu hoch angesetzt und führen zu einer Unterschätzung einer kardiovaskulären Risikokonstellation. Die Analysen der prospektiven Studie werden zeigen, ob eine Änderung der Grenzwertfestlegung notwendig ist.
Zwischen dem Grad der Koronarverkalkung und der Intima-media-Dicke ergab sich bei Männern nur ein schwacher Zusammenhang (Spearman-Korrelationskoeffizient von 0,26), sodass von der Intima-media-Dicke nicht ohne Weiteres auf die subklinische Atherosklerose der Koronararterien geschlossen werden kann.

Koronargefäßverkalkung
Die Prävalenz der Koronargefäßverkalkung war bei Männern mit 82,3 % signifikant höher als bei Frauen mit 55,2 %. Die alters- und geschlechtsbezogenen Perzentilen erlauben die Einordnung individueller Befunde, die im Internet abrufbar sind (www.recall-studie.uni-essen.de). Bisherige Datenanalysen an selektierten Patientenkollektiven konnten eine erhebliche Unterschätzung (Grafik 6) des tatsächlichen Risikos nachweisen (16, e16e19). Die Analysen der bevölkerungsbezogenen Studien bestätigten damit die vorgebrachte Kritik an bisherigen Publikationen, in denen man ausgewählte Patientenkollektive untersucht hatte (e37). Im Vergleich zur MESA-Studie ergeben sich sehr gute Übereinstimmungen (24). Darüber hinaus zeigt die MESA-Studie erhebliche ethnische Unterschiede (eGrafik).
Das EBCT ist zwischenzeitlich durch die moderne Mehrzeilen-Computer-Tomografie (MSCT/MDCT) abgelöst worden; die Ergebnisse sind aber vergleichbar (e38). Unter Verwendung von Korrekturfaktoren können unterschiedliche CT-Systeme miteinander verglichen werden (e36).

Psychosoziale Risikofaktoren
Bereits die Querschnittsdaten zeigen klare Zusammenhänge zwischen der sozialen Lage und den Krankheitsrisiken, wie die dargestellte Assoziation zwischen Einkommen und dem Grad der koronaren Verkalkung demonstriert (22). Dieses Beispiel wird durch weitere, hier nicht präsentierte Analysen bestätigt, die etwa einen Zusammenhang zwischen der Bildung oder dem Beruf und koronarer Verkalkung oder Zusammenhänge sozialer Indikatoren mit der PAVK aufzeigen. Die Daten erlauben zudem – unter Berücksichtigung des Probandenquerschnitts – erste Hinweise auf die Ursachen sozial ungleicher Krankheitsrisiken zu gewinnen. Von hoher Bedeutung scheint ein ungesünderer Lebensstil in unteren sozialen Schichten zu sein (7, e27). Hinzu kommt eine erhöhte Exposition gegenüber krankmachenden psychosozialen und physischen Umweltbedingungen. Diese ersten Befunde legen nahe, soziale Charakteristika bei der Bestimmung von Risikoprofilen stärker zu berücksichtigen und präventive Anstrengungen zur Reduktion der sozialen Ungleichheit zu unternehmen.

Risikofaktor Umwelt
Es ist bekannt, dass eine chronische Exposition gegenüber erhöhten Feinstaubkonzentrationen die kardiovaskuläre Mortalität und Morbidität erhöht (e3e6, e40, e41). Die vorliegende Studie zeigt, dass auch die Langzeitexposition gegenüber starkem Verkehr an der Wohnadresse unabhängig von der Feinstaub-Hintergrundkonzentration mit einer erhöhten kardiovaskulären Morbidität und subklinischen Atherosklerose assoziiert ist (23, e35). Als verantwortliche pathogene Faktoren der Verkehrsemissionen werden die ultrafeine Partikelfraktion (< 100 nm), spezifische chemische Komponenten wie zum Beispiel Übergangsmetalle und der Lärm diskutiert (e25).
Die weniger stark ausgeprägte Assoziation zwischen Verkehr und Koronarverkalkung bei Rauchern ist möglicherweise auf den dominierenden Effekt des Rauchens zurückzuführen, weil die kardiovaskulären Effekte des Rauchens und der Feinstaubbelastung vermutlich über die gleichen pathophysiologischen Mechanismen vermittelt werden (e41).

Perspektiven
Die Heinz Nixdorf Recall Studie und die MESA-Studie haben zum Ziel, Zeichen subklinischer Atherosklerose im Vergleich zu etablierten und zu neu diskutierten Risikofaktoren sowie zu den Framingham-, PROCAM- oder ESC-Score-Algorithmen zu evaluieren. Von besonderer Bedeutung ist die Beobachtung, dass sich die anhand der etablierten Risikofaktoren bestimmte Risikoeinschätzung häufig deutlich vom Ausmaß der subklinischen Atherosklerose unterscheidet (e42). Die weitere Nachbeobachtung wird zeigen, ob sich dieser Unterschied auch in einer unterschiedlichen Ereignisrate widerspiegelt.

Interessenkonflikt
Herr Prof. Dr. Erbel erklärt, dass er Unterstützung zur Ausrichtung
eines Kongresses von Siemens erhalten hat.
PD Möhlenkamp erhält Forschungsunterstützung und Vortragshonorare von
GE Medical Systems und Merck.
PD Schmermund nahm Vortragshonorare von GE Medical Systems und Siemens und eine Forschungsunterstützung von Siemens entgegen.
Prof. Jöckel führt in seinem Institut eine Reihe von Drittmittelprojekten durch, die auch durch die (pharmazeutische) Industrie unterstützt werden.
Dr. Lehmann, Dr. Moebus, Prof. Stang, Dr. Dragano, Dr. Hoffmann, Prof. Grönemeyer, Prof. Seibel, Prof. Siegrist, Prof. Mann, PD Kröger, Dr. Broecker-Preuss und Dr. Volbracht erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 11. 1. 2007; revidierte Fassung angenommen: 7. 8. 2007


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Raimund Erbel
Klinik für Kardiologie
Universitätsklinikum Essen
Westdeutsches Herzzentrum Essen
Universität Duisburg-Essen
Hufelandstraße 55
45122 Essen
E-Mail: erbel@uk-essen.de

Summary
Cardiovascular Risk Factors and Signs of Subclinical
Atherosclerosis in the Heinz Nixdorf Recall Study
Introduction: Modern investigation modalities allow markers of atherosclerosis to be detected at a subclinical stage. The aim of the study was to analyze the prevalence of these markers in relation to traditional risk factors. Methods: The population based study included 4 814 participants, aged 45 to 75 years, with a response rate of 55.8% of those contacted. The patients' history, psychosocial and environmental risk factors were assessed. Results: The prevalence of obesity was 26.2% in men and 28.1% in women, 26% of men and 21% of women were smokers. Hypertension was found in 46% of men and 31% of women, diabetes in 9.3% of men and 6.3% of women. Markers of subclinical peripheral arterial disease were found in 6.4% of men and 5.1% of women, of subclinical carotid artery disease in 43.2% and 30.7%, and of subclinical coronary artery calcification in 82.3% and 55.2%, respectively. The degree of coronary calcification measured using the Agatston Score > 100 was in 40% of men and 15% of women, > 400 in 16.8% and 4.5%, respectively. Discussion: A high prevalence of subclinical atherosclerosis was found in the older population. The follow-up period will demonstrate whether the detection of markers of subclinical atherosclerosis will improve risk stratification beyond that offered by traditional risk factors. Dtsch Arztebl 2008; 105(12): 1–8
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0001
Key words: cardiovascular risk, atherosclerosis, peripheral arterial disease, carotid stenosis, ultrasound, CT, EBCT

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit0108
Methoden und Statistik: www.aerzteblatt.de/plus0108
Tabelle Internet und Grafik Internet:
www.aerzteblatt.de/artikel/m081
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