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ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2008Humanpathogene Papillomviren und Zervixkarzinom – Entwicklung und derzeitiger Stand der ersten Impfstoffe gegen humanpathogene Papillomviren: Reduktion von Zervixkarzinomen belegt?
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LNSLNS In ihrer Übersichtsarbeit beschreiben die Autoren unter anderem die Ergebnisse der Phase-III-Studien zum tetravalenten HPV-Impfstoff Gardasil. Abschließend heißt es dazu: „Insgesamt zeigen diese Ergebnisse, dass bereits in den ersten 3 Jahren nach der Impfung eine Reduzierung der anogenitalen Erkrankungen einschließlich der Zervixkarzinome bei allen geimpften Frauen zu beobachten ist.“ Angesichts der Tatsache, dass in den Studien weder unter Placebo noch unter der HPV-Vakzine ein Zervixkarzinom aufgetreten ist, bitte ich um Erläuterung, auf welchen Daten die behauptete Reduzierung der Zervixkarzinome beruht. DOI: 10.3238/arztebl.2008.0022b

Stefanie Schenk
Ärztin
Redaktion arzneitelegramm
A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH
Bergstraße 38A
Wasserturm
12169 Berlin
E-Mail: redaktion@arznei-telegramm.de

Interessenkonflikt
Die Autorin erklärt, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

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