ArchivDeutsches Ärzteblatt15/1997Mitteilungen: „Inanspruchnahme ziviler Ärzte durch die Bundeswehr“

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Mitteilungen: „Inanspruchnahme ziviler Ärzte durch die Bundeswehr“

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LNSLNS Für die Behandlung von Notfällen bei Soldaten und anderen Bundeswehr-Angehörigen oder im Rahmen des Überweisungsverfahrens durch Bundeswehrärzte ist mit Wirkung vom 1. Januar 1997 an das Abkommen zwischen Bundes­ärzte­kammer, Hartmannbund, NAV-Virchowbund, Marburger Bund und dem Bundesministerium der Verteidigung neu gefaßt worden. Dabei sind für die Abrechnung neue GOÄ-Sätze gültig, die sonstigen Rahmenbedingungen des Abkommens hinsichtlich Kostenübernahmeerklärung, Überweisungsverfahren, Verordnungen und Abrechnungen sind unverändert gegenüber dem seit 1990 gültigen Abkommen. Wegen des sehr umständlichen Verfahrensganges kann die Veröffentlichung der Vereinbarung, obwohl seit 1. 1. 1997 gültig, erst jetzt erfolgen. Für die in der Zwischenzeit nach diesem Abkommen erbrachten und berechneten Leistungen ist grundsätzlich eine Nachberechnung möglich. Wegen des damit verbundenen hohen Verwaltungsaufwandes empfiehlt die Bundes­ärzte­kammer betroffenen Ärzten jedoch, soweit es sich nur um kleinere Beträge handelt, auf die Nachberechnung zu verzichten. Gleichartig wird die Bundeswehr auch in den Fällen verfahren, in denen nach den neuen Sätzen ein niedrigeres Honorar als nach der alten Vereinbarung resultiert. (Letzteres kann jedoch wegen der positiv zu vermerkenden deutlichen Erhöhung bei ärztlichen Leistungen und der Neutralität bei Leistungen der Abschnitte A, E und O nur dann resultieren, wenn ein hoher Liquidationsanteil an Leistungen nach Nr. 437 GOÄ und/oder Leistungen des Abschnittes M der GOÄ vorlag.)
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