ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2008Chefarztverträge: Eine Frechheit
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Es muss schon als unglaublich und als eine Frechheit bezeichnet werden, was sich, wenn dieser Artikel stimmt, und davon muss man ja wohl ausgehen, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) alles erlaubt und sich in Zukunft sicherlich noch erlauben wird. Es werden Chefärzte durch immer restriktivere Verträge immer mehr in die Enge getrieben, dabei sind es diese Kollegen doch, die für das Funktionieren einer Klinik verantwortlich sind. Verantwortlichkeit ist für die DKG sicherlich selbstverständlich, aber wohl nur unter Pressionen und Repressalien, wie sie hier der Reihe nach in diesem Artikel aufgeführt sind . . . Liquidationsrecht passé, Beteiligungsvergütung und Festvergütung kommen im stationären Bereich, verbunden mit Versagen von Nebentätigkeitsgenehmigungen für die Ambulanz und sicherlich auch bald im D-Arzt-Wesen . . . Es kann nur geraten werden, dass die Berufsverbände mit ihren Justiziaren sich mit Klauen und Zähnen gegen diese Neuerungen, sprich Rückschritte wehren. Jedem Kollegen, der einen Chefarztposten anstrebt, ist zu raten, sich vorab Stellungnahmen und Hilfestellungen bei den Berufsverbänden, z. B. dem Verband der leitenden Krankenhausärzte, zu beschaffen . . .
Dr. med. Ferdinand Persch,
Sebastian-Kneipp-Straße 2, 91710 Gunzenhausen
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