ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2008Kran­ken­ver­siche­rung: Fast alle Kassen sind schuldenfrei

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Kran­ken­ver­siche­rung: Fast alle Kassen sind schuldenfrei

PP 7, Ausgabe Januar 2008, Seite 5

ddp

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LNSLNS Die Finanzlage der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) entspannt sich weiter. Wie das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium mitteilte, erzielte die GKV in den ersten neun Monaten des Jahres einen Überschuss von rund 173 Millionen Euro. Mit Einnahmen von circa 113,6 Milliarden Euro und Ausgaben von etwa 113,4 Milliarden Euro fällt das Ergebnis damit günstiger aus als
im vergleichbaren Zeitraum 2006. Nach Einschätzung des Ministeriums spricht vieles dafür, dass für das gesamte Jahr 2007 ein Einnahmenüberschuss erzielt werden kann und die GKV „das vierte Jahr nacheinander mit einem positiven Finanzergebnis abschließen“ wird. Auch würden Ende dieses Jahres fast alle noch verschuldeten Kassen wieder über Finanzreserven verfügen. Ende 2006 waren 185 von 242 Kassen entschuldet.
Als Ursache für die positive Finanzlage nannte das Ministerium steigende Beschäftigtenzahlen sowie einen deutlichen Zuwachs bei den Beitragseinnahmen aus geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Den Anstieg der Arzneimittelausgaben von 6,2 Prozent (ohne Impfkosten) in den ersten neun
Monaten führt das Ministerium zum Teil auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent in diesem Jahr zurück. Zu Nettopreisen seien die Arzneimittelausgaben um 3,5 Prozent gestiegen. Der Anstieg bei den Krankenhausausgaben lag bei 0,8 Prozent. Die Verwaltungskosten der Krankenkassen stiegen ähnlich wie in den Vorjahren um etwa 1,5 Prozent. ddp
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