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ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2008Harald zur Hausen: Neue Ansätze der Krebsprävention

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Harald zur Hausen: Neue Ansätze der Krebsprävention

Klinkhammer, Gisela

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Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, und Harald zur Hausen Foto: Deutsche Krebshilfe
Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, und Harald zur Hausen Foto: Deutsche Krebshilfe
Für seine grundlegenden Arbeiten auf dem Gebiet der Tumorvirologie, die auch zur Entwicklung des neuen Impfstoffs gegen das humane Papillomvirus (HPV) geführt haben, wurde Prof. Dr. med. Harald zur Hausen Mitte Dezember in Bonn der Deutsche Krebshilfe-Preis verliehen. „Professor zur Hausens Forschung auf dem Gebiet der Krebsentstehung durch Viren hat ihn zu einem Wegbereiter neuer Ansätze der Vorbeugung und Behandlung von Krebserkrankungen gemacht“, sagte Prof. Dr. med. Otmar D. Wiestler, Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg und Vorsitzender des Beirats der Deutschen Krebshilfe, in seiner Laudatio.
Harald zur Hausen und sein Wissenschaftlerteam hatten bereits in den 70er-Jahren festgestellt, dass humane Papillomviren für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. In der Folge klärten sie die Mechanismen auf, mit denen das Virus infizierte Zellen entarten lässt. Anfang der 90er-Jahre gelang es Wissenschaftlern, sogenannte virus-like particles gentechnisch herzustellen, aus denen sie den Impfstoff gegen das HPV entwickelten. Im Juni 2006 wurde der Impfstoff in den USA, im März 2007 dann in Deutschland zugelassen. Gisela Klinkhammer
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