ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2008Stephan Pitum-Weber: Ein Faible für Netze

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Stephan Pitum-Weber: Ein Faible für Netze

Dtsch Arztebl 2008; 105(3): A-100 / B-89 / C-89

Rieser, Sabine

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Stephan Pitum-Weber Foto: privat
Stephan Pitum-Weber Foto: privat
Manche im Gesundheitswesen halten Ärztenetze für ziemlich unsortierte Haufen, die schwer zu durchschauen sind. Stephan Pitum-Weber sieht das wohl nicht so. Sonst könnte er kaum in Ruhe seine Doktorarbeit beenden. Der 37-jährige Volkswirt promoviert berufsbegleitend an der Universität Potsdam zum Thema „Management von Gesundheitsnetzwerken“. Er analysiert, wie Ärztenetze arbeiten, welche Formen es gibt und welche ökonomischen Größen in Netzen eine Rolle spielen.
Dabei helfen ihm seine bisherigen beruflichen Erfahrungen. Pitum-Weber hat sich Kenntnisse angeeignet über Netzwerke und innovative Strukturen: als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Brandenburgischen Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung, unter anderem im Rahmen eines Projekts zur Kompetenzbildung und Qualifizierung in der Gesundheitswirtschaft, und bei einer Unternehmensberatung für den Healthcare-Sektor.
Für seine Dissertation hat er Ärztenetze im ganzen Bundesgebiet befragt. Welche Thesen er mittlerweile vertritt, will er noch nicht sagen. Aber Pitum-Weber findet es spannend, einen Bereich zu analysieren, in dem man „Wissenstransfer durch Räume des Vertrauens schafft“.
Interessiert an seiner Arbeit ist auch der NAV-Virchow-Bund, der Ende 2007 einen ersten „Tag der Netze“ veranstaltete. Der NAV will Ärzten, die sich so koordinieren, eine Plattform bieten und konzipiert ein Internetportal. Mittelfristig will der Verband die Arbeit der Ärztenetze genauer unter die Lupe nehmen – mithilfe von Pitum-Weber. Sabine Rieser
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