ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2008Essenzielle Thrombozythämie – Klinische Bedeutung, Diagnostik und Therapie: Myelofibrosen vermehrt
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LNSLNS Zur Diagnose einer essenziellen Thrombozythämie ist meines Wissens eine Knochenmarkpunktion nicht zwingend notwendig (Ausschlussdiagnose genügt). Außerdem würde der positive Nachweis der JAK2V617F-Mutation bei der Hälfte der Patienten eine reaktive Thrombozytose ausschließen. In der hervorragenden Übersichtsarbeit vermisse ich den Hinweis darauf, dass laut einer Studie von Harrison nach Anagrelid-Therapie vermehrt Fälle von Myelofibrose auftraten. Zum Schluss noch eine Frage: Wie ist zu erklären, dass das Thromboembolierisisko bei sekundären Thrombozytosen nicht erhöht ist, zumal immer noch gängige Praxis ist, in diesen Fällen ASS zu geben? DOI: 10.3238/arztebl.2008.0071a

Dr. med. Udo Andreas
Neusser Straße 117
41065 Mönchengladbach

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