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Weshalb liegen die Positionen der deutschen Ärzteschaft sowie der KBV und der Politik bei der Einführung der E-Card so weit auseinander, wenn selbst Herr Bartmann als Telematikbeauftragter der BÄK zugibt, dass sich durch deren Einführung nichts ändere? – Ein Skandal ist, dass Millionen von Euro in ein System fließen sollen, von dem man von vornherein weiß, dass es keine Verbesserung mit sich bringt. Seit Jahrzehnten sind wir Ärzte gezwungen, jeden Euro umzudrehen, der für die Patientenversorgung ausgegeben wird. Selbst medizinisch notwendige Maßnahmen müssen unter den derzeitigen Bedingungen oft genug verschoben werden oder unterbleiben gänzlich. Bei der E-Card aber hat die Ministerin plötzlich Millionen zur Verfügung. Man muss schon arg gutgläubig sein, um zu verkennen, dass es ihr dabei nicht ausschließlich um Gewinnung der Datenhoheit über Ärzte und Patienten geht, um diese besser wirtschaftlich zügeln zu können. Die Krone aber bekommt die KBV als unsere Interessenvertretung, die die Telematik-Millionen nicht zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung einfordert. Wäre da nicht doch der Staatskommissar die ehrlichere Variante?
Dr. med. Hans-Wilhelm Jörling,
Lichtenturmweg 41, 33100 Paderborn
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