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ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2008Forschungspreis: Ärzte in der NS-Zeit

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Forschungspreis: Ärzte in der NS-Zeit

Gerst, Thomas

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Foto: picture-alliance/akg-images
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Aufarbeitung der Geschichte der Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus – hierzu soll ein Forschungspreis beitragen, den das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundes­ärzte­kammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung zum zweiten Mal ausgeschrieben haben. Mit dem Preis wollen die Stifter wissenschaftliche Arbeiten auszeichnen, die sich mit der Rolle der Ärzteschaft im Dritten Reich auseinandersetzen. Der Preis ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert.

An der Ausschreibung teilnehmen dürfen Ärzte und Psychotherapeuten als Einzelpersonen, Kooperationen und Gemeinschaften aus Ärzten und Psychotherapeuten, Studierende der Humanmedizin sowie an humanmedizinischen und medizinhistorischen Instituten tätige Wissenschaftler. Alle Arbeiten müssen in deutscher Sprache verfasst sein und können sowohl in Papier- als auch elektronischer Form eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2008. Eine unabhängige Jury wird die eingeschickten Arbeiten bewerten und den Gewinner ermitteln.

Beim ersten Wettbewerb dieser Art im Jahr 2006 ging der Forschungspreis gleichberechtigt an Ralf Forsbach für seine Arbeit über die Geschichte der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, an Lorenz Peter Johannsen, der die Lebensgeschichte des Kinderarztes Karl Leven erforschte, und an Winfried Süß, der eine Studie über Gesundheitspolitik, Gesundheitsverhältnisse und Krankenmord im nationalsozialistischen Deutschland verfasste.

Interessierte finden weitere Informationen im Internet unter: www. kbv.de/veranstaltungen/9368.html.
Bewerbungsanschrift:
Kassenärztliche Bundesvereinigung Herrn Roland Ilzhöfer – GKO
Herbert-Lewin-Platz 2
10623 Berlin
E-Mail: rilzhoefer@kbv.de TG
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