ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2008Krankenhäuser: Wieder Mut
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Hat uns J. Rüegg-Stürm, ein Professor der Betriebswirtschaft aus dem berühmten Institut in St. Gallen, durch seinen glänzenden Beitrag Mut gemacht. Der Kern seiner betriebswirtschaftlichen Analyse spricht vielen Klinikern aus dem Herzen: Wir hören wieder die lange vermissten Begriffe wie „Identität der Person des Patienten, achtsames kulturverträgliches Vorgehen, kooperative Führungsarbeit“ und finden unsere Tätigkeit mit dem Prädikat belegt: „ . . . eine der komplexesten Aufgaben, die Menschen wahrnehmen können.“ Unsere schon fast verschüttete Ahnung, dass es doch eine Konvergenz zwischen dem ärztlichen Ideal einer der Identität des Patienten verpflichteten Medizin und einer wohlverstandenen Ökonomie geben muss, steigt wieder auf. Und schließlich wird das Ergebnis des auf allen Ebenen des Gesundheitswesens zu beklagenden Theoriendefizits im prägnanten Wort von der „Trivialisierung“ zusammengefasst – es könnte das Wort des Jahres in unserem Arbeitsfeld werden. Herr Professor – Sie haben uns mit Ihrem Beitrag reich beschenkt und Mut gemacht! Ich wünsche ihm eine breite Rezeption in der Politik und Krankenhauslandschaft, dass in „kooperativer Führungsarbeit“ Konsequenzen gezogen werden mögen und keiner sage: Das machen wir doch schon alles.
Dr. med. Hans Molitor, Neurologische Abteilung
Juliusspital, Juliuspromenade 19, 97070 Würzburg
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