ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2008Ralf Breitgoff: Neues Gesicht, neuer Blick

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Ralf Breitgoff: Neues Gesicht, neuer Blick

Dtsch Arztebl 2008; 105(6): A-277 / B-249 / C-245

Merten, Martina

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Ralf Breitgoff Foto: privat
Ralf Breitgoff Foto: privat
Der Politik – insbesondere der Gesundheitspolitik – kann es nur guttun, wenn hin und wieder ein Außenstehender für frischen Wind sorgt. Ralf Breitgoff ist solch ein Außenstehender. Anfang Januar hat der gelernte Journalist die Stelle des Geschäftsführers beim Bundesverband Managed Care (BMC) angetreten, gleichzeitig wird Breitgoff sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Verbands kümmern. Er tritt damit die Nachfolge von Prof.

Dr. oec. Volker Eric Amelung an. Der Ökonom ist im Oktober 2007 Vorstandsvorsitzender des BMC geworden.

Breitgoff betritt Neuland. Er ist jedoch mit der Medienwelt bestens vertraut, denn von Hause aus ist der Politikwissenschaftler Hörfunkredakteur. Nach seinem Studium in Bonn arbeitete der 39-Jährige zunächst elf Jahre lang als politischer Journalist beim Radio Bonn/Rhein-Sieg, bis er 2003 Chef vom Dienst des privaten Radiosenders in Nordrhein-Westfalen wurde. „Das Spiel auf der anderen Seite zu betreiben“, noch dazu im gesundheitspolitischen Umfeld, stellt für Breitgoff eine Herausforderung dar. Doch neue Herausforderungen mag er. Im Sommer 2007 war Breitgoff ins Berliner Büro von Dr. Guido Westerwelle gewechselt, dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden der FDP. Bonn hatte er mit diesem Schritt endgültig Adieu gesagt. Breitgoff vermisste allerdings den täglichen Umgang mit den Medien. Er bewarb sich beim BMC. Dort gibt es eine Menge zu tun. Schließlich soll die Pressearbeit künftig der Mitgliederzahl des Verbands entsprechen. Dem BMC gehören mehr als 100 Akteure
des Gesundheitswesens an, darunter Krankenhäuser, Apotheken und ärztliche Körperschaften. Martina Merten
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