PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(6): A-278 / B-250 / C-246

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Innovationspreis – erstmals verliehen von den Bioregionen in Deutschland an drei innovative Forschergruppen aus Hannover, Heidelberg und Berlin. Ausgezeichnet wurde die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Peter Vogt, Medizinische Hochschule Hannover, für eine neue Methode, mit der man durchtrenntes Nervengewebe, zum Beispiel nach einem Unfall, wieder zusammenwachsen lassen kann. Geehrt wurde ebenfalls Dr. Oliver Keppler, Universitätsklinikum Heidelberg, der mit seinen Kollegen das weltweit erste transgene Kleintiermodell entwickelt hat, mit dem man die Infektion durch den HI-Virus realitätsnah simulieren kann. Preiswürdig war auch die Leistung der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Gerd Multhaup, Freie Universität Berlin.

Sie erforscht die Möglichkeit, die Alzheimer-Krankheit zuverlässig schon in einem frühen Stadium durch einen Bluttest zu diagnostizieren.
August-Steffen-Preis – verliehen vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Firma Nestlé-Nutrition GmbH, an den Ausschuss Prävention und Frühtherapie des Berufsverbandes, vertreten durch Dr. med. Ursel Lindlbauer-Eisenach, München, Dr. med. Hermann Josef Kahl, Düsseldorf, und Dr. med. Martin Terhardt, Ratingen, in Anerkennung der Leistungen zur Stärkung der Prävention in der ambulanten Kinder- und Jugendmedizi
Foto: privat
Foto: privat
n.
Adolf-Wallenberg-Preis – gemeinsam verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft für hervorragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der zerebrovaskulären Erkrankungen an Dr. med. Nils Peters, Neurologische Universitätsklinik im Klinikum München-Großhadern, für seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Genetik sowie Klinik und Bildgebung der erblichen Mikroangiopathie. Dotation: 5 000 Euro.
Posterpreis – verliehen anlässlich des Deutschen Allergologen-Kongresses
in Lübeck an die Arbeitsgruppe um Priv.-Doz. Dr. Udo Markert, Friedrich-Schiller-Universität Jena, für ihre Forschung zur sublingualen Immuntherapie (SLIT). SLIT ist eine Art „Schluckimpfung“ gegen jene Substanz, durch die eine Allergie verursacht wird. Die positiven Effekte seien meistens während oder sofort nach der Therapie zu beobachten, hieß es.

Sir-Hans-Krebs-Preis – verliehen von der Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover e.V., Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Hannoverschen Lebensversicherung AG für herausragende medizinische Grundlagenforschung an Priv.-Doz. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner, Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Kardiologie und Angiologie. Sie wurde für ihre Arbeit zum Pathomechanismus der Kardiomyopathie ausgezeichnet.

KKH-Innovationspreis – verliehen von der Kaufmännischen Krankenkasse
(KKH) für herausragende und zukunftsweisende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet Früherkennung und Prävention. Der mit 12 000 Euro dotierte Hauptpreis ging an den Biophysiker Dr. Roland Reinhardt, Apoplex Medical Technologies GmbH, Pirmasens. Er entwickelte zusammen mit seinen Kollegen ein Schlaganfall-Frühwarnsystem. Der mit 8 000 Euro dotierte zweite Preis ging an Prof. Dr. Ralf Lichtinghagen, Institut für Klinische Chemie, Medizinische Hochschule Hannover. Er entwickelte einen Test, mit dem sich Überdosierungen von Arzneimitteln bei psychisch kranken Menschen vermeiden und Nebenwirkungen reduzieren lassen. Prof. Dr. Peter Schneider, Klinik Nuklearmedizin der Universität Würzburg, wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Er entwickelte ein Testgerät für die neuromuskuläre Leistungsfähigkeit und erhielt dafür ein Preisgeld von 4 000 Euro.

Den Sonderpreis, dotiert mit 2 000 Euro, erhielt Dr. Thomas Zander, Centrum für Integrierte Onkologie, Universitätsklinikum Köln, für die Entwicklung eines Bluttests zur Früherkenn
Susanne Bechtold-Dalla Pozza, Stefan Kaspers, Olaf Hiort, Daniela Kiepe (von links) Foto: Pfizer Deutschland GmbH
Susanne Bechtold-Dalla Pozza, Stefan Kaspers, Olaf Hiort, Daniela Kiepe (von links) Foto: Pfizer Deutschland GmbH
ung von Lungenkrebs.
Jürgen-Bierich-Preis – verliehen im Rahmen der 24. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Endokrinologie in Mainz, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Pfizer an Dr. Susanne Bechtold-Dalla Pozza, München, und Dr. Daniela Kiepe, Heidelberg. Bechtold-Dalla Pozza wurde für ihre Arbeit über die Zusammenhänge zwischen der juvenilen idiopathischen Arthritis und der Endgröße unter Wachstumshormon bei Kindern mit Wachstumsstörungen ausgezeichnet. Kiepe erhielt den Preis für ihre Forschung über den Einfluss des Hormons Insulin-like-Growth-Factor-1 auf Chondrozyten in Wachstumsfugen. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema