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Kurz infomiert

Dtsch Arztebl 2008; 105(6): A-281

EB

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LNSLNS Pflaster gegen neuropathische Schmerzen nach Herpes zoster – Mit Versatis® stellt die Grünenthal GmbH jetzt eine Option zur Linderung neuropathischer Schmerzen nach einer Herpeszoster-Infektion zur Verfügung. Hierfür wurde der Wirkstoff Lidocain (5 %) in ein Hydrogelpflaster eingebettet. Die anästhetische Wirkung setzt etwa 30 Minuten nach der Applikation ein. Versatis wird zwölf Stunden auf dem schmerzenden Areal getragen, dann folgt ein zwölfstündiges pflasterfreies Intervall. Nach Angaben des Herstellers können bis zu drei Pflaster gleichzeitig geklebt werden. Versatis kann sowohl in Monotherapie als auch in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet werden.

Aus Alfacid® wird Mycobutin® – Die Firmen Grünenthal und Pfizer haben ihre Kooperation bei den Medikamenten Alfacid® und Mycobutin® beendet. Beide Präparate enthalten den Wirkstoff Rifabutin und verfügen über die gleiche Galenik. Alfacid (Grünenthal) ist am 30. November 2007 aus dem Handel genommen worden. Weiterhin verfügbar für Ärzte und Patienten ist Mycobutin (Pfizer). Mycobutin wird in Kombination mit anderen Therapiemöglichkeiten zur Behandlung von symtomatischen, generalisierten Infektionen mit Mycobacterium avium bei Aidspatienten eingesetzt.

Atripla® bietet antiretrovirale Kombinations-therapie bei HIV-Infektion in einer Tablette pro Tag – Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hat die Zulassung für Atripla® (Bristol-Myers-Squibb, Gilead-Sciences), eine fixe Dreifachkombination aus Efavirenz (600 mg), Emtricitabin (200 mg) und Tenofovirdisoproxilfumarat (300 mg), erteilt. Damit steht das erste vollständige Behandlungsregime der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) in einer einzigen Tablette pro Tag zur Verfügung. Atripla dient zur Behandlung der HIV-1-Infektion bei Erwachsenen, die unter ihrer derzeitigen Kombinations-therapie seit mehr als drei Monaten virussupprimiert sind (Viruslast unter der Nachweisgrenze von < 50 Kopien/ml), kein vorheriges virologisches Versagen erlitten haben und keine resistenzassoziierten Mutationen gegenüber den Substanzen in Atripla aufweisen. EB
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