ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2008Vorsorgeuntersuchungen: KBV fordert Ausweitung bei Kindern

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Vorsorgeuntersuchungen: KBV fordert Ausweitung bei Kindern

PP 7, Ausgabe Februar 2008, Seite 52

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Mehr Vorsorge bei Kindern: Die KBV schlägt drei zusätzliche „U-Untersuchungen“ vor. Foto: dpa
Mehr Vorsorge bei Kindern: Die KBV schlägt drei zusätzliche „U-Untersuchungen“ vor. Foto: dpa
Drei neue Vorsorgeuntersuchungen sollen Kindern einen besseren Schutz bieten, indem frühzeitig körperliche und auch psychosoziale Probleme erkannt werden. Dafür setzt sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ein. Derzeit erarbeitet die KBV einen Vorschlag für den Gemeinsamen Bundes­aus­schuss von Ärzten und Krankenkassen, um das Untersuchungsprogramm zu ergänzen.

Die bestehenden Untersuchungen U1 bis U9, die zur Früherkennung von Krankheiten direkt nach der Geburt und dann in weiteren Abständen von Wochen und Monaten bis zum sechsten Lebensjahr durchgeführt werden, sind für gesetzlich Versicherte kostenfrei. Nun sollen noch die Untersuchungen 7 a (zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr), U10 (achtes Lebensjahr) sowie U11 (zehntes Lebensjahr) hinzukommen.

Die Ärzte nehmen dabei die Rolle des Betreuers ein, der durch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen rechtzeitig soziale Probleme erkennen kann, die sich besonders im Grundschulalter stark auf die körperliche Gesundheit auswirken können. Die Krankenkassen sollen darauf achten, dass die Versicherten die Untersuchungstermine auch wahrnehmen. LW
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