ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2008Telematik: Initiative gegen Gesundheitskarte

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Telematik: Initiative gegen Gesundheitskarte

PP 7, Ausgabe Februar 2008, Seite 53

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Foto: eGK
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Einige Ärzte- und Patientenverbände sowie Bürgerrechtsorganisationen haben sich zum Bündnis „Aktion: Stoppt die e-Card“ zusammengeschlossen. Gemeinsam wandten sie sich in einer Protestveranstaltung Ende Januar in Berlin gegen eine Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und forderten, das Projekt zu stoppen. An dem Bündnis beteiligen sich unter anderem die Freie Ärzteschaft e.V., die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. IPPNW, der NAV-Virchow-Bund und der Chaos-Computer-Club (www.ippnw. de/Soziale_Verantwortung/E-Card_ stoppen).
Die Einführung der eGK werde die Gesundheitsversorgung verteuern und elementare Rechte der Bürger verletzen, kritisierte das Bündnis. Die beteiligten Verbände und Vereinigungen fordern einen unabhängigen und demokratischen Diskussionsprozess in der Öffentlichkeit. Kostengünstigere IT-Alternativen, die im Gegensatz zur eGK auf eine zentrale Datenspeicherung verzichten, würden durch das Mammutprojekt behindert. Der Datenschutz sei nicht gewährleistet. EB
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