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LNSLNS Spitzfindigkeiten, Herr Dr. Bartmann. Sie scheinen tatsächlich den Kontakt zur Basis gelockert zu haben. Im Klartext: Selbst die Politik ist in der Lage, einmal getroffene Entscheidungen zu revidieren, wenn sie erkennt, dass ihr die Wähler davonlaufen. Solche Entscheidungen sind ja nicht in Beton gegossen. Möglicherweise ist die Bundes­ärzte­kammer aber vor solchen Entwicklungen geschützt, da ihre Existenz nicht von Wählerstimmen abhängt. Es handelt sich auch nicht um zwei Verbände, die die „Gesundheitskarte“ ablehnen, sondern um eine substanzielle Zahl Ihrer Kolleginnen und Kollegen, die immerhin einen Beschluss des Deutschen Ärztetages erwirkt haben und die eine Missachtung dieses Beschlusses nicht tolerieren werden. Sie unterstellen eine grundsätzliche Ablehnung des politischen Projekts „Gesundheitskarte“. Das ist insofern richtig, als sich der medizinische Nutzen dieses Projekts auch in Relation zu den Kosten noch immer nicht erschließt. Schon gar nicht mit dem von Ihnen skizzierten „MKTplus-Szenario“, das die Funktionen der alten Versichertenkarte auf eine neue überträgt – allerdings zu einem stolzen Preis. Mit den Worten eines Experten: Die Versicherten zahlen einen Mercedes, bekommen aber nur einen Golf . . .
Dr. med. Ewald Proll, Varresbecker Straße 20, 42115 Wuppertal
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