ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2008Kinderschutz: Hygienepläne sind Pflicht
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Diese Vorsorgeuntersuchungen sind zu begrüßen. Entscheidend jedoch ist, dass diese Regelung auch lückenlos durchgesetzt wird. Dies ist nämlich nicht selbstverständlich. Seit dem 1. Januar 2001 verpflichtet § 36 Infektionsschutzgesetz (IfSG) die Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen, Hygienepläne für ihre Einrichtung, also Schulen, Kindergärten und Altersheime, zu erstellen und konsequent umzusetzen. Diese Hygienepläne gibt es in der Regel in Schulen und Kindergärten nicht, egal, ob kommunal oder kirchlich. In diesen Hygieneplänen geht es nicht nur um Seife in den Klassenräumen, sondern auch um die physikalischen und chemischen Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und Unterrichten, also Lüftung, Beleuchtung, Temperatur und Akustik. Alle vier Bereiche liegen in Deutschland in Schulen und Kindergärten im Argen . . . Spricht man die Verantwortlichen auf dieses Vollzugsdefizit an, so zucken sie alle mit den Schultern und schieben die Verantwortung weiter. So auch das Ministerium von Ulla Schmidt . . .
Dipl.-Biochem. Dr. med. Rudolf H. Seuffer,
Ferdinand-Lassalle-Straße 40, 72770 Reutlingen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige