PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(7): A-334 / B-300 / C-296

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Karl-Jürgen Bär Foto: Universitätsklinikum Jena
Karl-Jürgen Bär Foto: Universitätsklinikum Jena
Wilhelm-Feuerlein-Preis – verliehen von der Deutschen Suchtstiftung, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. Karl-Jürgen Bär, Universitätsklinikum Jena, für seine Forschungen über alkoholbedingte Schädigungen des vegetativen Nervensystems.

Rheo-Fortschrittspreis – verliehen von der Deutschen Rheuma-Liga an Dr. Jan L. Hülsemann, Universitätsklinikum Magdeburg. Er erhielt diese Anerkennung für ein Modell der Frühdiagnose-Sprechstunde, das er an der Medizinischen Hochschule Hannover mit Fachkollegen entwickelt hat. Anliegen hierbei ist es, dass bei Patienten mit Verdacht auf eine rheumatische Arthritis möglichst frühzeitig eine Diagnostik und Therapie begonnen wird.

Posterpreis – verliehen anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses in Berlin an die Psychologin Johanna Hohmeister, Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim. Dotation: 500 Euro. Sie wurde für ihren Beitrag über „Neuronale Korrelate schmerzhafter Hitzereizung bei gesunden Kontrollkindern und Kindern mit neonatalen Schmerzerfahrungen“ ausgezeichnet.
Fritz-Wörwag-Forschungspreis – verliehen von der Firma Wörwag-Pharma, Böblingen, Dotation: 10 000 Euro, an ein britisches Forscherteam um Prof.
Dr. Paul Thornalley, Universität Warwick, über die Rolle von Vitamin B1 in der Entstehung von diabetischen Folgeerkrankungen.

Rauchfreie Krankenhäuser – die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, hat Gesundheitseinrichtungen ausgezeichnet, die mehr zum Schutz vor Tabakrauch unternehmen, als nur Verbote auszusprechen. Nach europäischen Standards werden mit dem Zertifikat in Bronze ausgezeichnet: die Charité – Universitätsmedizin Berlin mit dem Campus Mitte, Campus Benjamin Franklin, Campus Virchow-Klinikum, das Evangelisch-Freikirchliche Krankenhaus und Herzzentrum Brandenburg in Bernau, das Immanuel-Krankenhaus Rheumaklinik Berlin-Buch sowie Berlin-Wannsee und das Städtische Krankenhaus Nettetal. Nach europäischen Standards wird mit dem Zertifikat in Silber ausgezeichnet: das Fachkrankenhaus Coswig, Zentrum für Pneumologie, Thorax und Gefäßchirurgie. Weitere Informationen zum Thema: „Rauchfreie Krankenhäuser: mehr als nur Verbotszonen“, Deutsches Ärzteblatt, Heft 23/2007.

Helmut Pullmann, Cord Sunderkötter, Knut Schäkel, Stefan Simianer (von links) Foto: Wyeth-BioPharma
Helmut Pullmann, Cord Sunderkötter, Knut Schäkel, Stefan Simianer (von links) Foto: Wyeth-BioPharma
Forschungsförderung Dermatologie – verliehen von der Wyeth-Pharma GmbH, Münster, Dotation: insgesamt 200 000 Euro, an drei dermatologische Forschergruppen. Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. Cord Sunderkötter und Dr. Jan Mauro Ehrchen, Münster, für ihre Arbeit „Analysis of the effect of different anti-TNF treatment strategies on the expression of functional gene clusters in psoriatic skin lesions“. Eine Förderung erhielten ebenso Dr. Claudia Günther und Dr. Knut Schäkel, Dresden, für ihre Arbeit „Therapeutic targeting of highly proinflammatory native human dendritic cells with Etanercept“. Gefördert wird ebenfalls Prof. Dr. Jörg Prinz, München, für seine Forschung „Changes in cytokine and chemokine expression and osteoclastic markers in psoriasis during treatment with TNF-alpha antagonists: explanation for drug resistance?“.

Preise der DGPP – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP). Mit dem Kind-Promotionspreis wurden in diesem Jahr Dr. Nora Dörrie, Mainz, und Dr. Robert Meisen, Hannover, ausgezeichnet. Der Preis war mit 1 500 Euro dotiert und wurde von der Firma Kind-Hörgeräte, Großburgwedel, gestiftet. Den Karl-Storz-Preis für die akademische Lehre in der Phoniatrie und Pädaudiologie, Dotation: 500 Euro, gestiftet von der Firma Karl Storz, erhielt die Klinik für Audiologie und Phoniatrie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Gross für das Konzept zur Einführung eines E-Learning-Systems. Der Rehder-Posterpreis, Dotation: 250 Euro, ging an das Poster „Quantifizierung gesunder Stimmlippendynamik mittels Phonovibrogammen“ von J. Havia, M. Döllinger, U. Eysholdt und J. Lohscheller aus Erlangen. Den Atos-Medical-Preis für Rehabilitation in der Phoniatrie und Pädaudiologie, Dotation: 2 500 Euro, gestiftet von der Firma Atos-Medical GmbH in Wiesbaden, erhielt Dipl.-Math. Priv.-Doz. Dr.-Ing. Michael Döllinger, Erlangen. Mit dem Annelie-Frohn-Preis, Dotation: 5 000 Euro, wurde Priv.-Doz. Dr. Maria Schuster für ihre Arbeit über die automatische objektive Analyse von kindlicher Sprachqualität mittels eines Worterkennungssystems ausgezeichnet.

Internationaler Balint-Preis Ascona – verliehen im Rahmen des Internationalen Balint-Kongresses in Lissabon von der Stiftung „Psychosomatik und Sozialmedizin Ascona“, an vier Preisträger in Würdigung ihrer herausragenden psychosomatischen und sozialmedizinischen Arbeiten. Ausgezeichnet wurden: Swapna Reddy, Großbritannien, Shi Zhuan Tan, Großbritannien, Lala Adrian, Rumänien und Markus Rinschen aus Münster. Dotation: 5 000 Schweizer Franken.

Helmut-Bauer-Nachwuchspreis – verliehen von der Universitätsmedizin Göttingen für herausragende Leistungen im Bereich der Forschung zur multiplen Sklerose, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. Thomas Korn, einen deutschen Forscher an der Harvard Medical School in Boston. Er wurde für seine Arbeit mit dem Thema „Myelin-specific regulatory T cells accumulate in the CNS but fail to control autoimmune inflammation“ ausgezeichnet.

Verleihung des Hygiene-Preises: Dorit Sohr, Martin Exner, Christine Goffinet, Ina Allespach, Manfred Rotter, Oliver Keppler, Petra Gastmeier, Iris Chaberny (von links) Foto: Rudolf-Schülke-Stiftung
Verleihung des Hygiene-Preises: Dorit Sohr, Martin Exner, Christine Goffinet, Ina Allespach, Manfred Rotter, Oliver Keppler, Petra Gastmeier, Iris Chaberny (von links) Foto: Rudolf-Schülke-Stiftung
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Hygiene-Preis – verliehen von der Rudolf-Schülke-Stiftung, Norderstedt, Dotation: 15 000 Euro. Der Preis wurde geteilt und ging zu gleichen Teilen an folgende Arbeitsgruppen: Dr. Christine Goffinet, Ina Allespach und Priv.-Doz.

Dr. Oliver T. Keppler, Universität Heidelberg, für die Arbeit „HIV-susceptible transgenic rats allow rapid preclinical testing of antiviral compounds targeting virus entry or reverse transcription“ sowie an die Forschergruppe Dr. Iris F. Chaberny, Dr. Dorit Sohr, Prof. Henning Rüden und Prof. Petra Gastmeier, Hannover und Berlin, für die Arbeit „Development of a Surveillance System for Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus in German Hospitals“.

Hygieia-Medaille – ebenfalls verliehen von der Rudolf-Schülke-Stiftung, an Prof. Dr. med. Manfred Rotter, Leiter des Klinischen Instituts für Hygiene und medizinische Mikrobiologie an der Universität Wien. Er wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Margrit-Egnér-Preis – verliehen im Rahmen eines Festakts in der Universität Zürich, Dotation: 25 000 Euro, an Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Hamburg, den Nestor der deutschen Sozialpsychiatrie, Prof. Heinz Stefan Kerzka, Zürich, sowie an den an der Berliner Charité tätigen Nervenarzt und klinischen Psychophysiologen Prof. Dr. Geralt Ulrich. Mit dem Preis werden Forscherpersönlichkeiten geehrt, denen die Humanwissenschaften (Psychologie, Psychiatrie, Pädagogik, Philosophie) innovative richtungsgebende Impulse verdanken.

Forschungspreis – verliehen von der Stiftung für Neurogastroenterologie im Rahmen der 62. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Bochum an Priv.-Doz. Dr. Martin E. Kreis, Oberarzt der Chirurgischen Klinik des Klinikums Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er wurde für seine Arbeit über „Vagal modulation of intestinal afferent sensitivity to systemic lipopolysaccharide in the rat“ und seine langjährigen experimentellen und klinischen Forschungsarbeiten zum postoperativen Ileus sowie zu neurogastroenterologischen Aspekten entzündlicher Darm­er­krank­ungen gewürdigt.

Integrationspreis – verliehen im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Equal-Projekts „Vieles ist möglich – Tandem-Partner in der Wissenschaft“, Dotation: insgesamt 30 000 Euro. Den ersten Preis erhielt das Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende – BliZ der Fachhochschule Gießen-Friedberg, mit dem zweiten Preis wurde das Zentrum für Disability Studies ZeDiS der Universität Hamburg ausgezeichnet, und der dritte Preis ging an die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin.

EFIC-Grünenthal Grant – verliehen von der europäischen Schmerzgesellschaft EFIC, dem Europäischen Dachverband der Sektionen der Internationalen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, und der Firma Grünenthal, Aachen, Dotation: 20 000 Euro, an die beiden Forscher Christian Netzer, Universität zu Köln, und Markus Ploner, Technische Universität München. Mit dem Preis werden sie für ihre interdisziplinären Projekte ausgezeichnet, die zu einer gezielteren Behandlung von Schmerzpatienten führen.

Ludolf-Krehl-Preis – verliehen im Rahmen des 44. Kongresses der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Esslingen an Dr. Mirko Völkers, Universitätsklinik Heidelberg, und Dr. Anja Deetjen, Klinikum Stuttgart – Katharinenhospital, Stuttgart. Völkers wird für die Arbeit „Entwicklung einer präklinischen S100A1-Gentherapie in einem Tiermodell der chronischen Herzinsuffizienz“ ausgezeichnet. Deetjen wurde für die Arbeit „Use of automatic exposure control in multislice computed tomography of the coronaries: comparison of 16-slice and 64-slice scanner data with conventional coronary angiography“ geehrt. Die Dotation lag bei jeweils 2 500 Euro. EB

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