ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2008Langzeitarbeitslose: Krankenkassen wollen mehr Geld vom Staat

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Langzeitarbeitslose: Krankenkassen wollen mehr Geld vom Staat

Dtsch Arztebl 2008; 105(8): A-366 / B-330 / C-326

Rabbata, Samir

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Foto: ddp
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Die Krankenkassen begrüßen die Pläne von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt (SPD), die aus Steuermitteln finanzierten Kran­ken­ver­siche­rungsbeiträge für Langzeitarbeitslose aufzustocken. Schmidt hatte sich dafür ausgesprochen, die Kassenbeiträge für Empfänger von Arbeitslosengeld (ALG) II deutlich um 50 Euro pro Monat auf rund 170 Euro zu erhöhen.

Die Maßnahme sei ein Beitrag zur Rückführung politischer Verschiebebahnhöfe, so die Kassen. Denn die Beitragszahler der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung müssten wegen der unzureichenden Finanzmittel für die Kran­ken­ver­siche­rung von Arbeitslosen Beiträge aufbringen, die eigentlich aus Steuermitteln zu bezahlen wären. Die Beitragseinnahmen der Kassen für Langzeitarbeitslose lägen deutlich unter den Leistungsausgaben aller Kassen von durchschnittlich 2 924 Euro pro Mitglied. SR
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