ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2008Deutscher Ethikrat: Mitglieder eingesetzt

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Deutscher Ethikrat: Mitglieder eingesetzt

Dtsch Arztebl 2008; 105(8): A-367 / B-331 / C-327

Richter-Kuhlmann, Eva

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LNSLNS Auf die künftigen 26 Mitglieder des Deutschen Ethikrats einigten sich am 13. Februar Bundesregierung und Bundestag. Gleichzeitig lösten sie den 2001 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder eingesetzten Nationalen Ethikrat auf, der bereits im September 2007 seine Arbeit beendet hatte. Wegen Querelen zwischen Union und SPD hatte sich die Nominierung der Mitglieder des Nachfolgegremiums um ein halbes Jahr verzögert. Bereits im Vorfeld hatten Regierung und Fraktionen jeweils 13 Mitglieder vorgeschlagen.

Die CDU/CSU-Fraktion benannte den Medizinethiker Prof. Dr. Axel Bauer, die Biologin Prof. Dr. Stefanie Dimmeler, die ehemalige Präsidentin des bayerischen Verfassungsgerichtshofs Hildegund Holzheid, Landesbischof Christoph Kähler und Weihbischof Anton Losinger. Die SPD-Fraktion schlug den Soziologen Prof. Dr. Alfons Bora, den Philosophen Prof. Dr. Volker Gerhardt, die Juristen Prof. Dr. Spiros Simitis und Prof. Dr. Jochen Taupitz sowie den Psychologen Dr. Michael Wunder vor. Die FDP-Fraktion nominierte den ehemaligen Bundesjustizminister Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, Die Linke den Immunologen Prof. Dr. med. Frank Emmrich und Bündnis 90/Die Grü-nen die Juristin Ulrike Riedel.

Die Bundesregierung schlug ebenfalls 13 Mitglieder vor, von denen viele bereits dem Nationalen Ethikrat angehörten. Zu den wenigen neuen Gesichtern zählt der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU), der von Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan, auch CDU, vorgeschlagen wurde. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt hat Teufel 2005 ein Philosophiestudium aufgenommen. Alle Mitglieder des Deutschen Ethikrats sind unter www.deutscher-ethikrat.de in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar. ER
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