ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2008Gesundheitskarte: Einigung bei Einführung der Kartenterminals

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Gesundheitskarte: Einigung bei Einführung der Kartenterminals

Dtsch Arztebl 2008; 105(8): A-370

EB

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LNSLNS Die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich auf die erste Stufe einer Finanzierungsvereinbarung beim Aufbau der Tele­ma­tik­infra­struk­tur im Gesundheitswesen geeinigt. Sie bezieht sich auf die stationären und mobilen Kartenterminals für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, die die sogenannte SICCT/E-Health-Spezifikation erfüllen. Jede Arztpraxis wird für die Ausstattung mit diesen Geräten die entsprechenden Pauschalen erhalten. Diese Regelung gilt auch für Zweitgeräte in genehmigten Zweigpraxen und ausgelagerten Praxisstätten.

Die Kostenträger haben sich außerdem verpflichtet, installationsbedingte Aufwendungen einschließlich der Anpassung der Praxisverwaltungssoftware mit zu finanzieren. Laut Vereinbarung werden die Praxen dafür ebenfalls einen Zuschlag bekommen. Spätestens einen Monat vor Beginn der Ausstattung werden die Spitzenverbände und die KBV die Höhe der Pauschalen bekannt geben.

„Wir haben den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten Kostenneutralität versprochen, und genau dieses wichtige Ziel haben wir auch erreicht“, kommentierte Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV, die Einigung, die auch vonseiten der Krankenkassen begrüßt wurde. EB
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