ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2008Arzneimittel: Kein Anreiz
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. . . Kaum jemals kamen ernsthafte Warnungen vor schweren Arzneimittelschäden zeitlich zuerst aus Deutschland – fast immer müssen sie – widerstrebend – importiert werden. Not least: Das DÄ platziert Meldungen über UAW ganz weit hinten – knapp vor den Stellenanzeigen – wie „praxisnah“! Wie lernen wir? Als Klinikassistent wird man von Vorgesetzten vielfach gemaßregelt, wenn im Arztbrief als Diagnose „Arzneimittelnebenwirkung“ auftaucht oder in der Therapieempfehlung nur generische Termini anstelle der Markennamen aufgeführt sind. Hinweise auf gehäufte Nebenwirkungen einem Dienstvorgesetzten gegenüber sind zu keiner Zeit erwünscht – Meldungen an die Fachgremien werden regelhaft als Verletzung sogenannter Standesinteressen gewertet. Wer soll die jungen Kollegen dazu anleiten, Nebenwirkungen zu melden? Wo ist das Belohnungssystem, das Voraussetzung dafür wäre? . . .

Dr. med. Burger Lichtenstein, Sombartstraße 9, 70565 Stuttgart
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