ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1997Hörstörungen: Schwerhörig durch zuviel Ultraschall?

SPEKTRUM: Leserbriefe

Hörstörungen: Schwerhörig durch zuviel Ultraschall?

Lindner, Ursula

Zu dem Beitrag "Hörstörungen bei Kindern: Früherkennung zweigleisig verbessern" von Josy Wübben in Heft 11/1997
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LNSLNS Endlich wird etwas getan, um die Frühdiagnose von Hörstörungen bei Kleinkindern zu verbessern.
Bei meinem fast tauben Enkelkind wurde die Diagnose erst mit eineinhalb Jahren festgestellt. Der Kinderarzt hatte im Alter von einem Jahr normales Hören festgestellt und die kritisch-beobachtende Mutter als hysterisch hingestellt.
Die Diagnose "Taubheit" wurde erst festgestellt, nachdem das Kind auf Druck der Eltern fachmännisch untersucht wurde. Unsere Kinder kennen unterdessen viele betroffene Eltern mit später Diagnose auf "Taubheit". Hierzu folgende Fragen:
Hat die Zahl der schwerhörig oder taub geborenen Kinder ohne erkennbare Ursachen des Defekts in Deutschland zugenommen? Sehr häufig, wenn ich über unseren fast tauben Enkel erzähle, berichten Bekannte über ein schwerhöriges Kind in ihrer Umgebung.
Könnte eine eventuelle Zunahme mit zu vielen oder zum falschen Zeitpunkt (Organogenese) durchgeführten Ultraschalluntersuchungen zusammenhängen? Meine Schwiegertochter wurde zum Beispiel mindestens zwölfmal mit Ultraschall, vorwiegend in der Frühschwangerschaft, untersucht. Andere Mütter haben ähnliches berichtet.
Dr. Ursula Lindner, Emslandstraße 5, 45770 Marl
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