ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2008Arzthelferinnen: Wie wird das finanziert?
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Ich bin auch der Meinung, dass Arzthelferinnen u. a. in ihren Vergütungen dem bundesweiten Niveau angeglichen werden sollten. Gleiches gilt auch für Auszubildende. Die Frage ist nur, wie das finanziert werden soll. Im Bundesland Sachsen liegt die ärztliche Honorierung immer noch um 24 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt und ist damit in Deutschland das Schlusslicht. Unter den gegenwärtigen Bedingungen mit einer Überalterung der Ärzte, der Abwanderung von Ärzten in das Ausland und in die alten Bundesländer, Praxisschließungen ohne Neubesetzung, wodurch Arzthelferinnen freigesetzt werden, die kaum wieder einen Arbeitsplatz in einer Praxis finden, ist eine Verbesserung der Gehälter nicht machbar . . . Alle bisherigen Regierungen, so auch die derzeitige, haben lediglich auf die Zukunft vertröstet, in der angeb-lich alles besser werden soll. Von Versprechungen können keine Gehälter finanziert werden, und mehr Punkte durch den neuen EBM 2008 mit gleichzeitiger Punktwertabsenkung sind pure Augenwischerei . . .
Dietmar Wirsam, Markt 5, 08485 Lengenfeld
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