ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2008Saggitalsäge: Oszillierende Sägespitze

TECHNIK

Saggitalsäge: Oszillierende Sägespitze

Dtsch Arztebl 2008; 105(10): A-530 / B-476 / C-464

SIH

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LNSLNS Einen ruhigen Lauf zeichnet die neue Präzisionssäge im „System 6“ des Medizinprodukteherstellers Stryker (www.stryker.de) aus. Bei dem Instrument oszillieren nur die Sägezähne der Blattspitze, der Schaft bleibt ruhig. Nach Angaben des Unternehmens ist dies einmalig auf dem Markt. Die Säge ermöglicht Orthopäden und Unfallchirurgen ein präziseres Arbeiten als mit herkömmlichen Saggitalsägen bei Operationen in der Hüft-, Knie- und Schulterendoprothetik und dadurch schnellere Heilungsprozesse beim Patienten. Vor allem bei minimal-invasiven Operationen ergäben sich durch die geringeren Weichteilverletzungen große Vorteile, erklärte Prof. Dr. med. Martin Sparmann, Chefarzt der orthopädischen Abteilung des Immanuel-Krankenhauses in Berlin, gegenüber dem DÄ. Eine stabile feststehende Führungsschiene beinhaltet den Mechanismus, der das erheblich verkleinerte Sägeblatt bewegt. Die Vibrationen sind im Vergleich zu anderen Sägen reduziert, der Operateur gewinnt mehr Kontrolle über das Handstück bei zugleich besserer Sicht auf die Eingriffsstelle. Durch den starren Schaft der Präzisionssäge entfällt die Vibration im Blickfeld. SIH
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