ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2008Vergütung: Ärzte sollen mehr Geld für Qualität bekommen

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Vergütung: Ärzte sollen mehr Geld für Qualität bekommen

Dtsch Arztebl 2008; 105(11): A-548

Richter-Kuhlmann, Eva; Rabbata, Samir

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Foto: Barbara Krobath
Foto: Barbara Krobath
Vertragsärzte sollen künftig mehr Geld bekommen, wenn sie an speziellen, von ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mit Krankenkassen aufgelegten Qualitätsprogrammen teilnehmen. Dies sieht ein von Union und SPD angenommener Änderungsantrag zur Pflegereform vor. Die Vorschrift ist erforderlich, weil KVen und Kassen wegen Neuregelungen im GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz keine Möglichkeit mehr haben, auf regionaler Ebene vergütungsbezogene Qualitätssicherungskonzepte zu vereinbaren.

Auf Ergebnisqualität setzt auch das vom Bundesverband der Pneumologen (BdP) gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erarbeitete indikationsgestützte Vergütungskonzept „Quell“ (Qualitätsgesicherte Liquidationsordnung für Lungenärzte). „Quell erspart Patienten überflüssige Untersuchungen und dem Arzt Kosten“, sagte Dr. med. Andreas Hellmann, Vorsitzender des BdP, bei der Vorstellung des Konzepts.

„Quell“ sieht unter anderem vor, dass Ärzte für neue und lange nicht einbestellte Patienten mehr Geld erhalten als für dauerhaft in der Praxis versorgte. Ferner sind Zuschläge für besondere Krankheitsverläufe und Einzelleistungen bei nicht vermehrbaren Leistungen geplant. ER/SR
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