ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1997Fragen zur Risikominimierung von Nebenwirkungen

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Fragen zur Risikominimierung von Nebenwirkungen

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LNSLNS l Stimmt die Diagnose mit der Verordnung überein?
l Besteht eine strenge Indikation für die Therapiemaßnahme? (Ist das Medikament zweckmäßig?)
l Welche nichtmedikamentöse Behandlungsalternative bietet sich an? (Ist das Medikament notwendig?)
l Welche Behandlungspriorität besteht bei Multimorbidität? (Welches Arzneimittel kann abgesetzt werden?)
l Welches Therapieschema reduziert Einnahmefehler? (Weniger Medikamente, kürzere Einnahmezeit, niedrige Dosis?)
l Erfolgt die Therapieanleitung des Patienten/Betreuers angemessen und gründlich, patienten- und krankheitsbezogen?
l Wann wurde in der Langzeitbehandlung der Therapieplan auf aktuelle Gültigkeit und Dosisanpassung überprüft?
l Welche Arzneimittel nimmt der Patient insgesamt ein? (Durch mitbehandelnde Kollegen, aufgrund der Klinikempfehlung, wegen Multimorbidität, in der Selbstmedikation [auch Ovulationshemmer]).
l Wurden die in der Fachinformation empfohlenen Maßnahmen/Parameter zur Therapieüberwachung und Interaktionsverhütung berücksichtigt?
l Bestehen Interaktionen mit Nahrungs-/Genußmitteln (Auch Nahrungsallergie)?
l Welche Nebenwirkungen sind aufgrund der Krankheit selbst zu erwarten?
l Ist die "Nebenwirkung" eine "Nichtwirksamkeit" des Arzneimittels?
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