ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2008Kernkraftstudie: Umstritten

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Kernkraftstudie: Umstritten

Dtsch Arztebl 2008; 105(12): A-631 / B-557 / C-545

Krahn, Martin

Die Häufigkeit von Krebserkrankungen bei Kindern in der Nähe von Kernkraftwerken wurde in einer Studie untersucht – mit unerklärlichen Ergebnissen (DÄ 50/2007: „Häufung der Leukämiefälle ist entweder zufällig oder hat andere Ursachen“ von Dr. med. Vera Zylka-Menhorn).
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Bevor man eine Studie designt, sollte man eine Vorstellung davon haben, welche Frage die Studie klären kann. Wenn man die Reaktionen auf die KiKK-Studie liest, muss man sich fragen, ob das Geld dafür gut angelegt war, denn es scheint ziemlich umstritten, wessen Frage sie wie beantwortet hat. Dass sie keine ursächlichen Zusammenhänge aufdecken konnte, war von vornherein klar. Dass sie aber ein Risiko zumindest örtlich eingrenzt und – unabhängig von denkbaren Ursachen – zum Schutz der Kinder die Politik zum Handeln auffordert, scheint mir allerdings schon erkennbar. Die Ursachendiskussion lenkt dann nur ab und tröstet alle die, denen gewonnene (Reaktorlauf-)Zeit Geld bringt . . .
Martin Krahn, Am Karrenkneul 1, 34379 Calden
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