ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2008Kassenärzte: Uns steht das Wasser bis zum Hals
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Mit Interesse habe ich den Artikel über den angedrohten Systemausstieg der bayerischen Hausärzte gelesen. Man muss es aber auch so sehen, dass es sich um einen unsolidarischen Akt handelt, denn es geht letztlich darum, gleiche Bedingungen für alle Ärzte zu verhindern. Bayern droht, mit den schlechten KVen gleichgestellt zu werden, was aus der Sicht eines hessischen Nervenarztes eher attraktiv, aus der Sicht des bayerischen Hausarztes bedrohlich wirkt. Wieder mal sieht man: Wenn man es uns selbst überlässt, über das zu geringe Gesamthonorar zu befinden, gibt es null Solidarität, weder auf Landes- noch auf Bundesebene. Daher sieht es der hessische Neurologe als rettend und nicht bedrohlich an, wenn die Politik das jetzt regelt. In verbundenen Gefäßen steht das Wasser gleich hoch, uns steht es schon bis zum Hals . . .

Peter Laß-Tegethoff, Frankfurter Straße 71, 35625 Hüttenberg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige